Nachhaltige Hochschule
Nachhaltigkeit an der HfG Offenbach
Nachhaltigkeit: Das ist Klimagerechtigkeit, Solidarität und Ressourcenbewusstsein. Vor allem bedeutet es: Umdenken – auch an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach. Für die Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft spielen Hochschulen eine bedeutsame Rolle.
Die Hochschule für Gestaltung Offenbach ist sich ihrer Vorbildfunktion bewusst und möchte Hochschulmitglieder und Öffentlichkeit für das Thema Nachhaltigkeit in all seiner Vielfältigkeit begeistern, um einen Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft zu leisten. In ihrer Rolle als Impulsgeberin will sie Hochschulmitglieder und Öffentlichkeit für die vielschichtigen Themen der Nachhaltigkeit informieren, um nachhaltige Entwicklungen anzustoßen und sichtbar mitzugestalten. Ein zentrales Element dieser Ausrichtung ist die Gründung des green.office.
Externe Kontakte zum Thema
- Material für Alle
- Art-Innovation.org
- Galerie für Nachhaltige Kunst Berlin
- Kulturstiftung des Bundes
- Primal Green - Nachhaltigkeit für kulturelle Praxis
Preise
- Bundespreis Ecodesign
- Green Product Award
- Deutscher Nachhaltigkeitspreis
- Hans-Carl-von-Carlowitz Nachhaltigkeitspreis
- Nachwuchspreis Circular Design Award 2025/2026
- Open Call SCAPE Offenbach
Open-Call
green.office
-
Anna Burst
T +49 (0)69.800 59-354
Schlossgrabengasse
-
Prof. Heike Selmer
T 069 800 59 335
Isenburger Schloss
Allgemeine Fragen:
green.office.sprechstunde
Immer dienstags zwischen 14-15 Uhr
green.office
Interdisziplinäre Organisation nachhaltiger Initiativen, Impulse und Transformation
Zur Verankerung von Nachhaltigkeit in allen Bereichen der Hochschule und zur Einführung von neuen Schwerpunktsetzungen im Bereich Nachhaltigkeit in der Lehre installiert die Hochschule für Gestaltung Offenbach das green.office, das die Transformation der Kunsthochschule zu einem nachhaltig denkenden und agierenden Organismus begleiten soll. Das green.office fungiert als Schnittstelle, die Nachhaltigkeitsthemen in Lehre, Forschung und Verwaltung trägt, vernetzt und weiterentwickelt. Damit wird ein aktiver Beitrag zur Verankerung ökologischer, sozialer und ökonomischer Verantwortung in allen Bereichen der Hochschule geleistet.
Das green.office möchte Studierende und Hochschulmitarbeitende dabei unterstützen, über Nachhaltigkeit zu lernen und gemeinsam einen Transformationsprozess innerhalb der Hochschule anzustoßen und Ideen für alle Bereiche des täglichen Betriebs, der Lehre und Forschung zu entwickeln und Projekte im Spannungsfeld Nachhaltigkeit an der Hochschule und in Offenbach umzusetzen.
Das green.office bündelt, koordiniert und initiiert Nachhaltigkeitsaktivitäten an der HfG. Es ist offen für alle Statusgruppen – Studierende, Lehrende, Forschende und Verwaltungsmitarbeitende – die sich aktiv für Nachhaltigkeit engagieren wollen.
Wer steht hinter dem green.office?
Anna Burst und Prof. Heike Selmer bilden das green.office der HfG. Beide verbindet Engagement und breitgefächerte Erfahrungen für eine sozial- und ökologisch gerechte Lieferkette in der Mode- und Textilindustrie.
Heike Selmer, Professorin für Mode an der HfG seit 2023, gründete 2010 gemeinsam mit Prof Dr Z. Berzina und Prof S. Schwarz Raacke greenlab, das interdisziplinäre Labor für Nachhaltige Design Strategien der weißensee kunsthochschule berlin, das Hochschule, praxisgeleitete Designforschung und Industrie verbindet, um innovative Ansätze zur Entwicklung nachhaltiger und ethischer Produkte, Dienstleistungen und Systeme zu inspirieren. 2014 gründete sie local international, ein internationales akademisches Qualifizierungsprogramm mit dem Fokus auf nachhaltige Designstrategien und faire Produktionsmethoden in der Mode- und Textilindustrie.
Anna Burst ist Textilingenieurin und arbeitet seit 10 Jahren zu dem Thema der sozialen und ökologischen Auswirkungen der textilen Lieferkette. Sie moderierte und konzipierte über drei Jahre gemeinsam mit Amelie Liebst das multimediale Radio/Podcast Projekt "Kleiderei Radio" zu den Themen Innovation, Textil und Mode und engagiert sich seit mehreren darüber hinaus als Vorstandsmitglied bei der NGO FEMNET. Außerdem arbeitet sie freiberuflich als Auditorin für ökologische, soziale und tierwohl-gerechte Textilsiegel und als Bildungsreferentin.
green.office.fonds
was ist der green.office.fonds?
In 2025 werden vom green.office und der Hochschulleitung einmalig Mittel zur Verfügung gestellt, um effektiv nachhaltiges Engagement, nachhaltige Initiativen, Projekte oder Maßnahmen an der HfG zu fördern und anzuschieben. Studierende und Werkstätten der HfG können beim green.office.fonds der HfG Mittel für Projekte und Anschaffungen beantragen, die sich mit den vielfältigen Themen der Nachhaltigkeit auseinandersetzen und möglichst der Hochschulgemeinschaft zu Gute kommen. Der green.office.fonds ist insgesamt mit 10.000 Euro dotiert.
Wie werden die Anträge ausgewählt?
Das erste Auswahlverfahren fand im Juli 2025 statt und war für Werkstätte, Lehrende, Studierende und Verwaltungsmitglieder offen. Kriterien, die der Auswahl zugrunde liegen, sind auf dem Antragsformular gelistet. Zusätzlich können Anträge sich an den 17 Zielen zur nachhaltigen Entwicklung der Vereinten Nationen orientieren und eigene nachhaltige Bewertungskriterien vorschlagen. Studierende müssen während der gesamten Projektphase an der HfG immatrikuliert sein.
Die Kommission des green.office.fonds und die Hochschulleitung der HfG haben entschieden, zunächst neun der eingereichten Anträge mit einem Budget zur Umsetzung nachhaltiger Vorhaben zu fördern. Wir danken allen Antragsteller_innen für Ihr Engagement und freuen uns auf die Ergebnisse. Die beantragten Projekte müssen bis 10.12.2025 abgerechnet werden. Das Projekt soll in 2025 begonnen werden, kann aber darüber hinaus weitergeführt werden.
green.office.fonds 2025
Übersicht der bewilligten Anträge
- Siebdruck Werkstatt (Axel Rössler) | Umstellung auf umweltfreundliche Pigmente im Siebdruck | 860 EUR
- Bühnenbild (Carina Premer) | MINING MAP dezentrales Materiallager | 1.500 EUR
- Designtheorie (Tom Bieling, Susanne Wieland) | Online Veranstaltungsreihe »More than Human Centered Designs« | 1.050 EUR
- Designtheorie (Susanne Wieland) | Offener Workshop »HfG als Lebensraum zur Bio-Diversitätsförderung« | 500 EUR
- Design (Simon Hanke, Studierender) | »Zwischenraumgärten», ein modulares Urban-Gardening-Konzept | 500 EUR
- Holzwerkstatt Geleitstraße (Jack Brennan) | Nachhaltiger Bootsbau-Kurs | 500 EUR
- Freie Druckgrafik Werkstatt (Lorena Pradal) | Förderung von Nachhaltiger Druckgrafik | 2.000 EUR
- Formgebung (Ivan Zubarev) | Anschaffungen für Herstellung von nachhaltigen Baustoff | 655 EUR
- Werkstatt Keramik (Merja Herzog-Hellstén) | Anschaffung Kugelmühle für Mehrfachverwendung Ton | 2.295 EUR
Kalender
8. November 2022 bis 16. Februar 2026HfG Containern
12:00 UhrPapier Recycling Workshop
10:00 UhrVeranstaltungsreihe »Mode ist...Nachhaltigkeit«
bis 14. JuliCollective Brainstorm zu Materialkreisläufen an der HfG
17:00 Uhr, Isenburger Schloss, Echte KapelleNachhaltigkeitskommunikation: Der lange Weg vom Wissen zum Handeln
10:00 Uhr, Raum D-301, WestflügelStammtisch Nachhaltigkeit
16:00 Uhr, Isenburger Schloss, Echte KapelleStammtisch Nachhaltigkeit
18:30 UhrBesuch des Lagers von Material für Alle
16:30 UhrKunst in Zeiten der Klimakrise – oder: Bekommt jede Zeit die Kunst, die sie verdient?
18:30 Uhr, Isenburger Schloss, Echte KapellePlattform Nachhaltigkeit
18:30 UhrNews
Art Futures Symposium 2025
Als Kickoff zum Semesterstart fand am 17. und 18. Oktober 2025 mit »Art Futures« erstmals ein Symposium im Themenkreis Nachhaltigkeit an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach statt.
Vergabe green.office.fonds
Die Kommission des green.office.fonds und die Hochschulleitung der HfG haben entschieden, zunächst neun der eingereichten Anträge ein Budget zur Umsetzung nachhaltiger Vorhaben zur Verfügung zu stellen.
Sustainable Thursday: Wildbienen-Zuhause
In Kooperation mit dem HfG-Büro für Nachhaltigkeit hat der Design-Alumnus Maurice Riegler drei Exemplare seiner Diplomarbeit Habiton, eine Wildbienennisthilfe, an den Gebäuden der HfG angebracht.
Keine Plastikflaschen mehr in der HfG-Mensa
Auf Anregung des Büros für Nachhaltigkeit an der HfG Offenbach wird das Studierendenwerk, das die Mensa der Hochschule betreibt, ab Semesterstart ein neues Getränkesortiment ganz ohne Plastikflaschen und Getränkekartons* anbieten.