Labor Kunst

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HfG-Studentin Saya Schulzen in Volker Janovskys Beitrag für den Hessischen Rundfunk

Seit 2017 ist Merja Herzog-Hellstén als Lehrkraft für besondere Aufgaben neben ihrer Lehrtätigkeit mit dem Ausbau des Labor Kunst betraut.

Das Labor Kunst stellt die Umgebung zur Förderung und Entwicklung der gestalterischen Fähigkeiten im dreidimensionalen Bereich bereit. Es unerstützt bei der Vermittlung diverser künstlerischer Praktiken und der Umsetzung und Realisation von künstlerischen Konzepten. Dabei bilden die Bereiche Keramische Bildhauerei, Holz, Mixed Media und 3D Druck den vorläufigen Kern des Labor Kunst. Kooperationen mit externen Institutionen bitte aus aktuellem Vorlesungsverzeichnis entnehmen.

Sprechstunde

Di 13:30 bis 15 Uhr (nach Voranmeldung via herzog-hellsten@hfg-offenbach.de)

Technischer Mitarbeiter

Viktor Krautwig (Offene Holzwerkstatt, FB Kunst, Geleitsstr.)

HiWi Labor Kunst

  • Felicithas Arndt
  • Saya Schulzen

Lehre (Geleitsstr. 103)

  • Keramik, Mixed Media, UG
  • Holzwerkstatt, EG
  • 3D-Druck und Büro, 1. OG

Semesterkurse zu raumbezogenen Praxiskursen (Keramik, Mixed Media, Holz, Land Art u.a.) und Kurszeiten bitte aus aktuellem Vorlesungsverzeichnis entnehmen.

Offener Werkstatt, Holz (Geleitsstr.)

Mi, Do und Fr 9:30–16 Uhr, Viktor Krautwig (TeMi Labor Kunst)

Form

Wer Formen formt, lässt Raumkörper entstehen. Eine 360°-Begegnung mit dem sichtbaren Gegenüber wird möglich. Die Wahrnehmung von Details und Formeigenschaften fängt an. Eine Form schickt uns kommunikative Signale, die durch Erkennen und Rezipieren lesbar werden.

In jeder Phase des Formschaffens wird der Raumkörper mit zahlreichen Entscheidungen konfrontiert, bewusst oder unbewusst, bis ein individuelles Ergebnis feststeht. Differenziertes Erkennen der einzelnen visuellen Elemente und die Möglichkeit, sie nuancenreich gestalterisch nach eigenem Konzept beeinflussen zu können, ist zentral, um die visuelle Aussage der Form mit dem Inhalt in Übereinstimmung zu bringen. Nicht weniger relevant für das Gelingen ist die Fähigkeit, mit versierter »Augen-Hand-Koordination« die Gedanken zu transportieren. Die Kultivierung des Intuitiven fängt an.

Ein Reiz der Bildsprache liegt in ihrer vielschichtigen Komplexität und dem fast unbegrenzten Ausmaß von Variationsmöglichkeiten. Es ist zugleich Chance und Last, aus einer unendlichen Anzahl von Kombinationsmöglichkeiten wählen zu können. Diese Freiheit, mit den eigenen Fähigkeiten und Vorstellungen zu navigieren, stellt Kunstschaffende vor eine Herausforderung. Eine Idee und Absicht steht also einer Form gegenüber. In diesem Prozess wird die subjektive Wahrnehmung mit einer objektiven Betrachtung verglichen und gegenübergestellt. Eine neutrale Rezeptionsfertigkeit ist dabei zentral, um die Form als solches und mit den vorhandenen Eigenschaften für sich wahrnehmen zu können.

Die Arbeitsphase zwischen Idee, Absicht und Ergebnis gleicht einem Übersetzungsprozess, innerhalb dessen der gestaltende Mensch mit seinen gesamten Eindrücken, Assoziationen, Fähigkeiten und Wunschvorstellungen agiert.

Die Reaktionen, die eine Form und deren Eigenschaften hervorrufen, werden kritisch betrachtet. Gibt es etwa Tendenzen, dass spontane Reaktionen auch mit kultureller Vorprägung bzw. entsprechendem Zeitgeist korrelieren? Derartige Analysen helfen nicht nur jedem Individuum, den eigenen Standpunkt genauer zu erkennen, sondern machen sichtbar, wie leicht der Blick variiert und verzerrt werden kann.

Eine entwickelte Beziehung zu den Materialeigenschaften ist Voraussetzung, um bei den vielen Kombinationsmöglichkeiten bei der Entstehung von Mixed-Media-Arbeiten mit einer bildnerisch-nuancenreichen Aussage überzeugen zu können.

Um den Einfluss der Farbe auf die Form zu verstehen, wird der Frage nachgegangen, ob und eventuell welche allgemeinen oder individuellen Korrelationen zwischen Farbe und Form bestehen und welche Formkriterien mit welchen Farbkriterien übereinstimmend kommunizieren.

Multiperspektivische Beobachtungen und Erfahrungen während des Schaffensprozesses vereinen sich in einer Kombination von Material, Form und Farbe.

Termine WiSe 2022

Studentische Arbeiten

Lisasofiegehrmann right in two1

Right on Two

Lisa Sofie Gehrmann, Steinzeug, glasiert

Dianehaefnerfuss porzellanmixedmedia

Fuß

Diane Häfner, Porzellan, Mixed Media

Amberwynants holzprojekt mixed media 2021

o.T.

Amber Wynants, Mixed Media (Holzwerkstatt)

Ulrikemarkus bodyobject m19 villametzler

Body Object

Ulrike Markus, handgeblasenes Glas

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Robert Schittko, Installation 

Foto: R. Schittko

Jenny kasper fairytiles 2022 mixed media majolika

Fairy Tiles

Jenny Kasper, Elektronische Medien (bei Prof. Alex Oppermann), handgefertigte Kacheln und keramischer Siebdruck

Luisamielke derkritikercpaulinaschey

der Kritiker

Luisa Mielke, handgefertigte Kacheln und keramischer Siebdruck

Ulrikemarkus poren 2021 porzellangips

Poren

Ulrike Markus, Porzellan und Gips

  • Floete felicithasarndt

    Flöte

    Felicithas Arndt, handgeblasenes Glas

  • Vase felicithasarndt

    Vase

    Felicithas Arndt, handgeblasenes Glas

Flöte

Felicithas Arndt, handgeblasenes Glas

Glasieren

Atelierfoto

beim glasieren, Keramikskulptur, Lisa Sofie Gehrmann

Corona-Protokoll 2020

Sabrina Bock

Wege-Objekt

Wege-Objekt

»Ich bin meine Strecken zu den Orten, die ich in einer Woche regelmäßig besuche, zu Fuß abgelaufen. Diese Strecken habe ich in einem CAD-Programm nachgezeichnet (2). Danach habe ich alle meine nachgezeichneten Wege übereinander gelegt (3). Daraus ist mein »Wege-Objekt« entstanden – eine Skulptur, die ich quasi selbst erlaufen bin.«

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Wege-Objekt

Sabrina Bock, 2020, CAD-Modelling, 3D-Druck, Harz (weiss), 7,7 x 6,6 x 7,7 cm

  • Wege uebereinander gelegt 3d screenshot

    Wege-Objekt

    Entstehung

  • Wege uebereinander gelegt screenshot
  • Wege objekt zeichnung schreenshot
  • Wege objekt 3d screenshot

Wege-Objekt

Entstehung

Simon Martin

  • A

    Ohne Titel

    Simon Martin, 2020, Porzellan ungebrannt, ca. 24 x 24 x 2 cm

  • B

    Simon Martin, 2020, Porzellan hochgebrannt, ca 11 x 6 x 6 cm

  • C

    Simon Martin, 2020, Porzellan hochgebrannt, ca 10 x 6 x 6 cm.

Ohne Titel

Simon Martin, 2020, Porzellan ungebrannt, ca. 24 x 24 x 2 cm

Linus Berg

Sukzessive Material-Übersetzungen eines Eigelbs

Studien mit Notizen über gekochtes, denaturiertes Eigelb, 3-D-Scan, 3-D-Druck (Harz), Silikon-Gussform mit Gipsschale, Wachsguss, Fotomontagen.

  • Cp text7

    Sukzessive Material-Übersetzungen eines Eigelbs

    Linus Berg

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  • Cp text6
  • Cp text4
  • Cp text1

Sukzessive Material-Übersetzungen eines Eigelbs

Linus Berg

Oleg Komarov

Following the Line

In 1967 Richard Long walked back and forth in the grass field to leave a straight line that became then a starting point for his career. But how can this performative act be reinterpreted today? Moving bodily actions from the land to the digital space is the way to speak about non-materiality and new temporality. The magic of the expression stands out for the simplicity and clarity of the line, its formal beauty in curves and imperfections.

Vordiplom, Diplom und Diplom Nebenfach

Eine Auswahl von Vordiplomen, Diplomen und Diplom-Nebenfach-Arbeiten, die in Kooperation mit dem Labor Kunst entstanden sind und wahlweise mit Merja Herzog-Hellstén als Zweitprüferin geprüft wurden.

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Abigail Dawit, 2022, Vordiplom bei Prof. Mike Bouchet und Merja Herzog-Hellstén, Steinzeug, Farbkörper, Glasur, 20x22x21 cm

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Abigail Dawit, 2022, Vordiplom bei Prof. Mike Bouchet und Merja Herzog-Hellstén, Steinzeug, Moss, Farbkörper, 47x32x24 cm

Rosalinabrenner diplom

God Mode

Rosalina Brenner, 2022, Diplom bei Prof. Eike König und Merja Herzog-Hellstén, handgeblasenes Glas.

Foto nebenfach dh2

Using my body as a starting point to create a monster

Diane Océane Häfner, 2020, Diplom Nebenfach bei Prof. Mike Bouchet. Mixed Media mit Porzellan, gegossen, Airbrush Bemalung

  • Foto nebenfach dh

    Using my body as a starting point to create a monster

    Detailansicht

  • Foto nebenfach dh3

Using my body as a starting point to create a monster

Detailansicht

Felicithasarndt diplnebenfach klaushesse

Felicithas Arndt, Diplom Nebenfach bei Professor Klaus Hesse, 2019, Steinzeug, gebrannt, unglasiert, Größe variierend (ca. 30 x 50 x 8 cm)

Kalender

25. Juni 2019 bis 7. Mai 2022
7 Mai 2022 Samstag
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19 September 2021 Sonntag

JUXTAPOSITION

bis 7. November
Merja herzog hellsten
2 Juni 2021 Mittwoch

HeimSpiel

bis 18. Juli Haus der Stadtgeschichte, Offenbach
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18 Juni 2020 Donnerstag

HfG-Keramik im HPM Store

bis 26. September
Smjulia werkstatt 1
15 November 2019 Freitag

M19: Angewandte Kunst in der Villa Metzler

bis 17. November Museum Angewandte Kunst
M19 villametzler labor kunst
25 Juni 2019 Dienstag

Bloody Blue

bis 26. Juni
Bloody blue

News

Felicithas arndt abbildung
vor 11 Monaten

HfG-Porzellan in Taipeh

Die HfG-Studentin Felicithas Arndt produziert exklusiv die Porzellanserie »Mystery« für ein neues Restaurant in Taipeh. Die Weiterentwicklung der Serie, die an der HfG entstanden ist, wurde betreut von HfG-Lehrerin Merja Herzog-Hellstén.

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vor 1 Jahr

Fest: Eine Dokumentation aus dem Labor Kunst

Die Dokumentation »Fest. Ausgehärtet, abgebunden, verfestigt« präsentiert eine Auswahl von Arbeiten aus den Materialien Ton, Harz, Glas und Zucker, die im Labor Kunst an der HfG Offenbach (Leitung: Merja Herzog-Hellstén) entstanden sind.

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vor 3 Jahren

Gestaltungswettbewerb Senckenberg-Preis 2019 - Gefühlte Erde

Die Senckenberg Gesellschaft hat im Wintersemester 2018/19 an der HfG Offenbach einen Gestaltungswettbewerb für den Senckenberg-Preis ausgelobt. Ausgezeichnet wurden die Studierenden Petra Metzner, Diane Häfner und Felicithas Arndt.