Einführung in die Selbstständigkeit für Künstler_innen und Designer_innen

Teil 1 – Der Start / Die Rechnung

Nur manchmal wird er geplant, zu häufig passiert er einfach – der Start in die Selbstständigkeit. Denn plötzlich ist ein Job da, für dessen Erledigung der Auftraggeber oder die Auftraggeberin eine Rechnung wünscht. Und das Ganze auch schon während des Studiums. Ulrike Grünewald, die an der HfG im Büro für Wissenstransfer u.a. auch für die Themen rund um die Existenzgründung für Studierende und Absolventen der HfG zuständig ist, gibt einen Überblick über die ersten Schritte in die Freiberuflichkeit. Was das ist und wie dann eine Rechnung aussehen sollte, erfahren die Teilnehmer_innen im ersten Teil der Einführung.

Teil 2 – Die Kalkulation / Die Künstlersozialkasse

Im zweiten Teil werden verschiedene Modelle zur Berechnung des Honorars vorgestellt. Denn das ist überhaupt das Schwierigste: Was bin ich wert? Darüber hinaus wird die KSK, also die Künstlersozialkasse, vorgestellt und ein möglicher Antrag wird durchgesprochen.

Teil 3 – Die Steuern / und sonst

Ziemlich lästig sollen ja wohl Steuererklärungen sein. Zum Glück gibt es dafür Steuerberater_innen – doch die kosten Geld. Im dritten Teil der Einführungsveranstaltung wird auf die Konsequenzen der Rechnungsschreiberei, die im ersten Teil besprochen wurde, eingegangen. Welche Steuern fallen überhaupt an? Was ist der Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn? Welche Kosten können geltend gemacht werden?

Teil 4 – Übungen

Anhand von Briefings aus unterschiedlichen Bereichen gestalterischer Tätigkeiten werden Aufträge kalkuliert. Hierfür wird ein Einblick in die gängige Projektmanagementpraxis gegeben.

Wenn noch Zeit ist, erfahren die Teilnehmer_innen dann noch, dass eine Steuererklärung keine Zauberei ist und werden mit dem Verfahren vertraut gemacht.

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Ulrike Grünewald
Büro für Wissenstransfer

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