Interaction Design

P1060269

Foto: Max Wolf

Interaktionsgestaltung beschäftigt sich mit der planvollen Nutzung der Wirkungen, die Dinge auf den Menschen und seine vielfältigen Bedürfnisse haben. 

Geeignete Wirkungen machen Dinge attraktiv, verständlich, hilfreich – oder sie bewirken das genaue Gegenteil. Sie können Potenziale eröffnen oder verschließen. 

Die Disziplin der Interaktionsgestaltung geht weit über die zwei- und dreidimensionale Formfindung hinaus. Sie beschäftigt sich mit der Gestaltung hybrider Systeme aus sensorischen, ökologischen und sozialen Wechselbeziehungen. 

Digitale Software- und Hardwaresysteme bilden heute meist die Grundlage. Mit digitalen Prozessen kann Alles mit Allem verbunden werden: menschliche Sinne und Bewegungen mit Umweltsensoren und Umwelteingriffen; Inneres mit Äußerem; Eigenes mit Fremdem; Vergangenheit mit Zukunft; Nord, Süd, West und Ost. Technische Prozessketten, soziale Entscheidungsprozesse, Lern-, Arbeits- und Erlebniswelten lassen sich beliebig verketten, verzweigen, vernetzen, vernebeln oder gleichrichten. Eine klare Analyse der politischen und ethischen Vorgaben ist Kern jeder Designaufgabe. 

Interaktionsgestalter_innen sind nicht nur Teil von klassischen Produktentwicklungsprozessen, sondern werden potenziell an jeder Stelle in jedem Prozess relevant.

Kalender

13. Februar 2020
13 Februar 2020 Donnerstag

The Future of Food

18:00 Uhr, Raum D-301, Westflügel
Instagramff zeichenflaeche 1