Projektabschluss »Bahnhof der Zukunft«

vor 2 Monaten
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Innotrans

Verkehrsminister Volker Wissing mit VR-Brille 

Wie müssen Bahnhöfe gestaltet und ausgestattet sein, damit sie Fahrgäste gewinnen und bestehende langfristig binden? Im Forschungsprojekt »Bahnhof der Zukunft als Kern multimodaler Mobilitätsplattformen in Kommunen« ging ein interdisziplinär angelegtes Konsortium (Institut für sozial ökologische Forschung ISOE, Nuts One, Gateways Architects Amsterdam, Wuppertal Institut, aproxima, Zahlengrün) dieser Frage nach. Neben einer bundesweiten Repräsentativbefragung wurden Wirksamkeitsuntersuchungen in virtuell umgesetzten Bahnhöfen der Zukunft.

Design spielt eine entscheidende Rolle für das Verstehen des Mobilitätssystems, insbesondere in der Verknüpfung mit anderen Mobilitätsangeboten und der Qualität des Aufenthaltes. Das OIMD (Offenbach Institut für Mobilitätsdesign) an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach hat sich unter der Leitung von Prof. Peter Eckart und Prof. Dr. Kai Vöckler mit den Bedürfnissen der Nutzenden auseinandergesetzt, die Entwicklung und Visualisierung des Zukunftsbildes initiiert, Maßnahmen zur Verbesserung des Mobilitätserlebnisse sowie alle Visualisierungen der VR Simulationen für die Befragungen entwickelt.

Die Ergebnisse zeigen: Konsequent bedarfsorientiert gestaltete Bahnhöfe sind ein zentraler Baustein für die Attraktivität des Schienenverkehrs. Besonders relevant ist dabei die Atmosphäre eines Bahnhofs. Bewusste Beleuchtungskonzepte und eine intuitive Wegeleitung können entscheidend dazu beitragen, dass sich Reisende wohl und sicher fühlen, sich besser orientieren und Mobilität multimodal verstehen können

Neben dem Forschungsbericht, den das DZSF (Deutsches Zentrum für Schienenverkehrsforschung) jetzt vorlegt, sind im Projekt weitere praxisnahe Ergebnisse entstanden: ein Katalog mit Maßnahmensteckbriefen, eine praxisnahe Broschüre mit den zentralen Ergebnissen und ein Zukunftsbild, das den Bahnhof der Zukunft »nicht mehr allein [als] Ort des Ankommens und Abfahrens« betrachtet, sondern in ihm das »Herzstück eines integrierten Mobilitätssystems« sieht (Quelle: Zukunftsbild, S. 6).

Deutlich wird: Für das Gelingen der Verkehrswende ist Aufenthaltsqualität an Bahnhöfen kein »nice to have«. Die Ansprüche von Reisenden an multimodale Verkehrsmöglichkeiten müssen sich durch gute und kohärente Gestaltung selbstverständlich erklären.

Das heißt: Jeder Bahnhof, auch der kleinste, sollte ein Dreh- und Angelpunkt für eine vernetzte Mobilität mit Zug, dem öffentlichen Nahverkehr, mit Fahrrad oder Sharing und auch für die Fortbewegung zu Fuß sein.

Alle Publikationen stehen hier zum Download zur Verfügung.

28.08.2026

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Verkehrsminister Patrick Schnieder mit VR-Brille

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Bahnhof der Zukunft

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