Dritte Amtszeit der HfG-Kanzlerin Dr. Susanne Eickemeier

vor 4 Monaten
Eickemeier

Foto: HfG Offenbach/Katja Kupfer

Staatssekretär Christoph Degen (HMWK) überreichte bei einem Besuch vor Ort an der HfG Offenbach Dr. Susanne Eickemeier die Urkunde für ihre dritte Amtszeit als Kanzlerin. Prof. Kerstin Cmelka, die kommissarische Präsidentin der HfG Offenbach, sagt: »Es freut mich außerordentich, dass Susanne Eickemeier uns auch in ihrer dritten Amtszeit als Kanzlerin zur Seite steht und mit ihrer Expertise die HfG weiter voranbringt. Das ist eine wertvolle Kontinuität für unsere gemeinsame Zukunft.«

Die promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin ist seit Juli 2014 Kanzlerin der HfG Offenbach und hat in ihrer zweiten Amtszeit bereits einiges bewegt. Jetzt geht’s in die dritte Runde – mit viel Elan und klaren Plänen. Dabei bleibt ein Fokus auf einem besonders spannenden Vorhaben: der Integration der Porzellanmanufaktur als neuem Lehr- und Forschungssatelliten. Nach der Übernahme der insolventen Höchster Porzellanmanufaktur (HPM) 1746 durch das Land Hessen im Jahr 2023 hat die HfG die zweitälteste Porzellanmanufaktur Deutschlands jetzt mit frischem Konzept unter ihre Fittiche genommen. Eickemeier treibt das Projekt voran – und das mit Weitsicht, denn hier verschmelzen handwerkliche Tradition und moderne Gestaltungskultur.

Doch nicht nur das: Die Kanzlerin hat schon in den letzten Jahren einiges auf den Weg gebracht. Ob Qualitätsmanagement für Lehre und Verwaltung oder Digitalisierung administrativer Prozesse – das alles sind wichtige Schritte, die die HfG fit für die Zukunft machen. Und dann ist da noch der Neubau am Offenbacher Hafen, den Eickemeier auch als Mitglied des Präsidiums weiterhin aktiv begleitet.

Für die kommende Amtszeit hat sie klare Ziele: Mehr Effizienz in der Verwaltung und digitale Souveränität – wichtige Themen, um Zukunft zu gestalten. Doch die größten Herausforderungen kommen mit dem abgeschlossenen Hochschulpakt und den neuen Zielvereinbarungen (2026–2031): Wie lässt sich das hohe Niveau der HfG – mit ihrem Fokus auf freie künstlerische und gestalterische Entwicklung – unter finanziellen Zwängen halten?

Eickemeier bleibt optimistisch: »Wir stehen mitten in einem Konsolidierungsprozess und diskutieren, wie wir uns erneuern können – ohne unsere Stärken zu verlieren. Das ist eine Aufgabe für die ganze Hochschulgemeinschaft, und ich bin überzeugt, dass wir mit HfG-Spirit einen guten Weg finden werden. Gleichzeitig hoffe ich, dass sich die Finanzierungssituation für die Hochschulen bald entspannt.«

02.07.2026