Pape hfg

Am Sonntag ist unsere Filmprofessorin Rotraut Pape nach schwerer Krankheit in Berlin gestorben. Wir sind geschockt und unfassbar traurig. Mit Rodi ist eine großartige Künstlerin, Lehrerin, ein wunderbarer Mensch von uns gegangen.

Goodbye Rodi, wir werden Dich niemals vergessen!

18.04.19

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Für Rodi

4 months ago
R pape b3 hbf ffm 10 2015

Das war zu früh, Rodi!

Am 14.4.2019 haben wir nach längerer Krankheit

Rotraut Pape

geb. 10.4.1956

verloren – eine wunderbare Schwester und Tante, eine talentierte und engagierte Künstlerin und Hochschulprofessorin, vor allem aber: eine stets loyale, echte Freundin, lebendig und lebensfroh.

Wir sind sehr traurig.

In Erinnerung bleibt uns vieles: Dein Optimismus, deine Unkonventionalität, dein Durchhaltevermögen auch in schweren Zeiten, deine Großzügigkeit, deine Kreativität und Kompetenz, dein „Salon“... und natürlich deine Lockenpracht!
​​

C'est trop tôt, Rodi!

Le 14 avril 1919, après une longue maladie, nous avons perdu

 

Rotraut Pape

née le 10.4.1956

 

Rodi fut une soeur et une tante merveilleuse, une artiste et professeure d'université talentueuse et engagée, mais avant tout: une amie fidèle, vraie, vivante et enjouée.

Nous sommes très tristes. Beaucoup de choses nous restent de toi, Rodi : ton optimisme, ton anticonformisme, ta persévérance même dans les moments difficiles, ta générosité, ta créativité et tes compétences, ton "salon" ... et bien sûr tes boucles!

 

That was too early, Rodi! ​​

On 14 April, 2019, after a longer illness, we lost

 

Rotraut Pape

born 10 April 1956

 

– a wonderful sister and aunt, a talented and dedicated artist and university professor, and above all a loyal, true friend who was full of life and happiness.

We are sad beyond words.

Much remains in our memories: your optimism, your unconventionality, your perseverance even in hard times, your generosity, your creativity and expertise, your “salon” … and, of course, your outrageous curls.

Sigrid und Charli Pape mit Manfred Klingele-Pape,
​Luke Bennett, Veruschka Bohn, Laura Craighead, Birgit Dencker, Klaus Dufke, Christian Graupner, Mike Hentz, Charles Kissing, und Ninon Liotet, im Namen aller Freundinnen und Freunde.

 

Pastedgraphic 2

Liebe Rotraut,

Du hast hinterfragt und gefordert, aber immer die Persönlichkeit der Studierenden respektiert und deren eigenen Neigungen gefördert. Aber vor allem hast Du auch den Studierenden vorgelebt, wie viel stärker jeder Einzelne im Team ist. Mit Deinem Mut und Mitgefühl hast Du fast 20 Jahre lang Seite an Seite mit uns in den Gremien gerungen und die HfG nach Außen vertreten. Du hast dich nie versteckt und immer ausgesprochen, was gesagt werden musste. 

Vermisse Dich sehr. Klaus Hesse

Klaus Hesse, Professor für Konzeptionelle Gestaltung

Als ich Rotraut Anfang der 80er Jahre zum ersten Mal mit ihrer Performacegruppe M. Raskin Stichting Ens. auf der Bühne sah, hat sie mich regelrecht geflasht. Mit ihrer Coolness und Präsenz hatte sie das Zeug zum Popstar. 

Sie gehörte zu den herzlichsten und aufrechtesten Künstlerinnen, die ich kennenlernen durfte. 

Sie war eine wunderbare Frau. Sie war eine sehr engagierte und stets zuverlässige Kollegin an der HfG. 

Sie war eine mit beiden Beinen im Leben stehende Künstlerin. 

Georg-Christof Bertsch, Honorarprofessor für Interkulturelles Design

Robert schittko copyright rotraut  1 von 1

Die Guten sind immer nur kurz auf der Party. 
Gute Reise, meine liebe Rotraut.

Robert Schittko, Student im Fachbereich Kunst

Mai 2018 diplome
Gratulation von r pape
R pape laura padgett antrittsvo c janecke 31 5 2006
R pape venedig exkursion arsenale 2010

Deine Mails haben immer geendet mit »xxx« oder »happy day!« und deiner Unterschrift: »r« oder »rot«. Für mich warst du Rot, von Anfang an. Die liebevolle und auch liebevoll streitbare Rot, die Frau mit der ganz eigenen Art zu kommunizieren. Ein Punk warst Du, mit deinen fliegenden Haaren, mit deiner sympathischen Unangepasstheit, ein Lebemensch, eine coole Socke.

Ich mochte Dich sehr und vermisse Dich.

Dein j​​

Femme fatigue
Rotron9563f

Ohne Rotraut

gäbe es die hessische Film- und Medienakademie nicht – und ich hätte vor vielen Jahren nicht von Hamburg nach Hessen gewechselt. Wenn Rotraut was wollte, blieb sie dran! In Sachen hFMA begann es mit einem »uralt-papier von 97, das ich im film-büro-computer 2003 fand« … Du warst eine rege Mitgestalterin und (Mit-)Streiterin für die Sache! Danke für deinen Einsatz, dein Engagement und deine Energie, Rotraut!

Anja Henningsmeyer – Geschäftsführerin der hFMA

2017 hfma berlinale filmempfang fotohorstmartin

Diese Plakate sagen mehr als viele Worte, wie sehr Rotraut Pape die Hochschule inspiriert hat

2003 salon planting
2002 proof
2002 lost media
2004 bill viola
2004 salon goebbels
2005 lost gender
2005 next mixer
2006 next gabel
2007 salon steina
2009 found
2009 salon stunts
2010 hotel hotel
2010 next scheitern
2010 pitch it
2010 salon mattuschka
2011 soundtrackday
2012 rotron
2013 praunheim
2018 heaven and hell

Reden zu Rodis Beerdigung

4 months ago

Oliver Hirschbiegel

Rodi lacht sich wahrscheinlich jetzt schon eins darüber dass wir hier alle sitzen und traurig Abschied feiern. Das anzunehmen hilft.
Rodi war anders. Anders als alle anderen. Männer wie Frauen. Das spielte im Vergleich bei ihr keine Rolle.

Und sie war anders, bis zuletzt 

Ebenso wie damals vor 41 Jahren als wir uns in der Mensa der HFBK zum ersten Mal begegnet sind. Ein wildes Teil. Noch wildere Strubbelhaare und ein Outfit, das man nicht zuordnen konnte. Speziell aber nicht aufdringlich. Keine Spur von Eitelkeit darin. Irgendwie aus der Zeit gefallen. Nicht nur die Kleider, auch sie selbst. Burschikos, sexy - respekteinflössend aber dabei quietschvergnügt.

Die späten 70er- und frühen 80er-Jahre waren ein Labor des unbekümmerten Neustarts - der Dekonstruktion von allem. In der Mensa saßen damals die üblichen Verdächtigen jeder Kunsthochschule: Getriebene, Spinner, Träumer, Wahnsinnige, Alkoholiker, Egomanen, Philosophen. Und die Hamburger Schule – das war hart geführter Diskurs aber immer in der Sache, nie persönlich. Meistens.

Rodi sprach hier nur, wenn es auch wirklich was für sie zu sagen gab. Blitzschnell im Denken hatte sie keine wirkliche Theorie, sie war die Theorie – und machte im Gegensatz zu den meisten von uns einfach konsequent ihr Ding. Der Ansatz der Stunde war Eklektizismus aber sie operierte autark - aus ihrem eigenen mysteriösen Rodi-Kosmos heraus.

In ihrer Verspieltheit blieb sie streng und war extrem diszipliniert. Sie drehte Filme die frappierend stimmig waren, monolithisch für sich selbst standen und praktisch unangreifbar waren. 

Rodi hatte eine MITTE  wo wir anderen zögerten oder zweifelten. Sie war klar und wahr,  absolut unsentimental, dies aber im Wesen eines wunderschönen Herzens. Sie schien immer unbeirrt die Gestalterin ihrer eigenen Biographie zu sein.

Tough as a rock.

In der Erinnerung war sie die erste, die vorgelebt hat, was weibliche Emanzipation ohne Schnörkel und Überbau bedeuten konnte. Und sie war totaler Macho - wie alle echt guten Frauen. In der Seele subversiv kannte sie keine Furcht, hatte Angst vor gar nichts - schon gar nicht vor Albernheit der unschlagbaren Waffe aller wahren Anarchisten.

Sie war nicht Suchende oder Forscherin, sie war Entdeckerin  – und konnte Vodka saufen wie ein Kerl.
Rodi ließ sich nur schwer beeindrucken, sie war unbestechlich und absolut immun gegen jede Form von Schmeichelei. Es kam einer Auszeichnung gleich ihr Freund sein zu dürfen.
Und wir wurden Freunde, eigentlich aus dem Stand, erkannten uns als seelenverwandt, waren Verschworene, Geschwister und Waffenbrüder. Sie selbstverständlich, ich heimlich immer etwas erstaunt über dieses Privileg. 

So nah wir uns auch waren, blieb sie doch immer auch ein Rätsel. 
Sie war anders. 
Seltsam rausgehoben aus normalen Zusammenhängen. Schwer vorzustellen, dass sie oder ihr Mini-Me, Rotron, je klein waren, gehen gelernt oder mit roten Wangen ihre erste Liebe erlebt hatten.

Und immer diese HAARE. Pausenlos drehte und zwirbelte sie an denen herum. Sie konnte sie mit einer flinken Bewegung in jede beliebige Form oder Richtung treiben – mal nach rechts oben dann nach links unten oder horizontal nach hinten weg usw.  
Diese Metamorphosen vollzogen sich mehrfach über den Tag verteilt und jede dieser Veränderungen waren immer auch ein bisschen wie die Verheißung von etwas Neuem, der Möglichkeit einer überraschenden Wendung, einer Party ...?

Rodi war ABENTEUER und stets zu allem bereit.
In ihrer Nähe fühlte man sich immer sofort ein bisschen mutiger.

Wir sind kaum 20 und zeigen unsere Filme im Collective Cinema.
Wir entdecken New York.
Rodi ist die erste und einzige die mir eine krachende Ohrfeige verpasst. Ich weiss nicht mehr warum, bin aber sicher, ich hatte sie verdient. 

Wir stehen in dieser Subway-Unterführung irgendwo in Manhatten, schauen uns verblüfft an und brechen in schallendes Gelächter aus.
Wir jagen in einer Ambulanz mit Sirene und Blauchlicht über den Freeway, hören Clash und schreien uns die Seele aus dem Leib.
Gemeinsame Verhaftung und erkennungsdienstliche Behandlung am Flughafen Brüssel.
Fahren durch meterhohe Flammenwände der brennenden Wälder Südfrankreichs Streifen durch die Slums von Liverpool.
Wir entkommen einer Messerstecherei in Heyer.

Wir schleichen durch militärisches Sperrgebiet und erkunden die alten Bunker der Maginot-Linie

Usw.

Alles Dinge die ohne Rodi nie passiert wären.

Raskin:
Das war ursprünglich nur eine Behauptung, eine Simulation basierend auf zirkulierten Manifesten mit pseudo dokumentierten Action-Performances die so nie stattgefunden hatten, dann aber plötzlich zur Einladung auf ein Performance Festival führte und damit über Nacht Realität wurde. Fast erschrocken begannen wir mit der Arbeit.

Eschie, Kai und Andy die Phantasten, Erfinder und Träumer,  ich Stratege und Theoretiker aber Rodi - unersckrockene Kriegerin volldampf vorraus immer Herrin über das System im Wahnsinn wie eben auch in ihrer eigenen Arbeit.

Infermental:
​Die Hand darauf die Deutsche Ausgabe als Herausgeber zu übernehmen gab damals ich Gabor Body aber es war keine Frage das dies nur gelingen konnte in paritätischer Zusammenarbeit mit Rodi. Sie stürzte sich lustvoll wütend in die Arbeit und wurde rasch zur eigentlichen Speerspitze dieses Projekts.

Mit Rodi zu sein, zu reisen oder eben zu arbeiten das war wie simultaner Blindflug ohne Zuruf oder Erklärung wie ich es später bis auf einige wenige punktuelle Momente mit Schauspielern   nie wieder erlebt habe.

So war das damals. So war sie damals und so war sie eigentlich bis zum Schluss. Im Umgang mit ihrer Krebstherapie, den verschiedenen Technolgien und Symptomen die sie sofort wieder zum Abenteuer machte und Teil von ernsthafter Arbeit werden ließ.

So wie immer schon war die Grenze zwischen Leben und Arbeit bei ihr nicht existent…

Als Kamikaze

Als Einzelkämpfer

Treue Freundin 

Ungestüme schöne Blume

Resolut

Stand sie immer für sich selbst – war ihr eigener Stern.

Manchmal selbstvergessen,

immer wahrhaftig FREI und selbstbestimmt.

Und niemand konnte so von Herzen amüsiert über sich selbst lachen wie Du – Rodi,  älteste Freundin, coole Socke – wo immer Du jetzt bist, Du wirst Couty dort gefunden haben.
Tanzt den Mussolini!!
Wir machen das nachher auch…

111 REDE FÜR RODI

Veruschka Bohn

Hey Rodi!

als ehemalige Studentin, Nachbarin und Freundin will ich mich heute im Namen von Vielen für das Geschenk zu bedanken, das du uns hinterlässt. Auch wenn es gar nicht so leicht ist, das auszupacken. So ein komplexes, eigenwilliges, wildes und bis zum letzten Atemzug lebensbejahendes Menschenwesen wie dich gehen zu lassen, ist ein harter Brocken.

Rodi,

kurz nach Beginn deiner Chemotherapie schicktest du diese Nachricht an die Nachbarschaft:

»außer weichen Knien auf steiler werdenden Treppen & Geschmacksverstimmung alles voll OK! Mächtig Trubel aufm Dach.

Open Doors!'«

Rodi, danke für deine offenen Türen.

Du hast es uns möglich gemacht, dir am Ende deiner abenteuerlichen Reise durchs Leben, nochmal richtig nah zu sein, gemeinsam mit dir und deinen Liebsten den Moment zu genießen, der Traurigkeit zu trotzen, trotzdem traurig zu sein.

Die Demut zuzulassen, die intime Dankbarkeit für alles, was ist – hier und jetzt. Das sind Momente voller Gold – und nicht dieses schwere Gold, was einem die Tasche über die Jahre ausbeult, das sind Geschenke voll strahlender Leichtigkeit. Danke.

Dem alltäglichen Irrsinn hast du mit unermüdliche Freude und strategischem Talent getrotzt und hast unbeirrt von einschüchternden Diagnosen weiterhin liebend und lachend das Leben genossen. Deine letzte Reise hast du auf eine Art gemeistert, die uns alle ermutigt, das, was ist, zuzulassen, füreinander da zu sein und somit auch die Begegnungen mit dir in die Zukunft wirken zu lassen.

Es ist schwer, Worte zu finden, für das, was du uns hier vermachst. Aber als Professorin für Film hast du deine Studis ganz gut auf schwierige Situationen vorbereitet. Die folgenden Worte stammen von ihnen, sind aus der Feder von vielen, ein kleiner, wilder Abschiedsgruß von deinen Studierenden und Kollegen:

Die Rodi,

das war:

Mitmachen – Jetzt oder Nie – Leben ist Kurz.'

öuuurg, mann. scheiße kack PISS MIST

UNS FEHLEN DIE WORTE (mir auch)

aber egal

wie aussichtslos die Situation war Rodi hat‘s immer geschafft!

Und jetzt ist der Tag, der nach der Geburt und dem Übergang nur einmal kommt. Hab einen schönen Tag liebe Rote, Lass dich ehren.

---

Rotraut – eine Perle der Kunst, von der man Vieles lernen kann

auf coole Weise warmherzig,

verspielt und professionell zugleich,

eine zweite Mutti – mit ihren schonungslosen Fragen ein bisschen zu oft ins Schwarze treffende – Autsch

Avantgardistin und ein Punk

---

**Prost du Arsch**

---

und genau darin so souverän.  :-)

---

Rotraut bleibt Rotraut –

das ist vielmehr intuitive Ideen - Alchemie als Unterricht und mit Abstand die bunteste Filmklasse der Welt! Nur ganz kurz - 10 Tage lang, auf der Filmfahrt - da mussten deine Studierenden

tatsächlich mal alles richtig machen, und das auch das nur, um hinterher alles wieder zu zerstören.

Danke! --- Rotraut

das ist auch die  Filmnacht am zweiten Abend des Rundgangs

es ist die leidenschaftliche Performance einer Professorin für Film, die ihre jungen Männer und Frauen nach oben holt, auf die angestrahlte Bühne, --

**he ho, Lets go!**

Schnullibulli          --

 und, jeder im Publikum merkt schnell, dass hier oftmals über lange Zeit Beziehungen gewirkt haben. Rotraut. Wie hast du das geschafft, die jedem Menschen eigene Poesie freizulegen?---------

»Denken ohne Geländer«, so hat es Hannah Arendt formuliert, so hast du‘s gelebt, und so mach ich jetzt weiter.

Danke, Rodi,

das war

Hot Chili… and spice…

in Marokko, Kassel, Osnabrück, Tunesien, auf Bali, Guadeloupe und Shanghai

good bye…

Bernd Kracke

Für Dich, liebste Rodi, und für Euch liebe Sigrid und liebe Charli, und auch für Dich lieber Couty, in tiefer Trauer und Fassungslosigkeit, die mich eigentlich sprachlos macht über diesen gewaltigen Verlust. Und dennoch möchte ich wie alle hier heute meine Betroffenheit, meine Anteilnahme und meine lange und innige Freundschaft und kollegiale Verbundenheit mit Dir, liebe Rodi, in Worte fassen. Das kann und soll nicht formell und konventionell sein, das würde Dir in keinster Weiser gerecht. Darum ist es eher etwas experimentell und gewagt, vielleicht eine Gratwanderung zwischen Offiziellem und Privatem. So wie Du es immer gerne gemocht hast.

1975. Lerchenfeld Ahoi. Video Ahoi. Raskin Stichting Ahoi.​

Rodi und ich im gleichen Boot.​

Leinen los für Sturm und Drang. Aus den Augen, aber nicht aus dem Sinn.​

Ozeane zwischen uns. Kosmen in uns.​

2001. Die Odyssee begann. Entering Space ship HfG.​

Rodi und ich nach 25 Jahren wieder im gleichen Boot.​

Learning from the Clip. Lost in Music. Sixcon.​

Erste Friederichs-Stiftungsprofessur an der HfG.​

Und dann der Schwur.​

2004. Herbst. Spree. Pape. Professur.​

Preise. Reise. Deine Weise.​

Schlag auf Schlag das Ding gerockt.​

Filmfahrt. Filmnacht und Diplome.​

2007. Hessische Film und Medienakademie nach langem Ringen gemeinsam auf den Weg gebracht.​

2011. Prodekanin. Für viele Jahre. Engagement pur. Vorbildlich und mit großem Teamgeist.

2012. B3. Dabei. Dabei. Dabei.

Fulldome. Immersion. VR.

Laurie, Brian, Jonas, Wer?

Offenbach, Frankfurt, Beijing, Shanghai ...

2015. Neubau GO. Ende einer langen Vorgeschichte und Beginn einer neuen Zeitrechnung.

Deine Visionen, Deine klugen Ideen und Dein Rat sollten mit zum Fundament der neuen HfG 21 werden.

Du bist das Herz, das für uns schlägt.

Du hast die hfg, hast uns geprägt.

Du bist die Schwester. Ich der Bruder.

Du bist die Göre. Ich der Butscher.

Du bist die Pracht. Die Lockenpracht.

Du bist die Macht. Die alles macht. Die alles kann.

Du bist die Nacht. Die Filmnacht.

Du bist die lacht. Wir weinen, weinen, weinen.

Du hast weggemacht. Viel zu früh.

Rodi, wir vermissen Dich. Wir verneigen uns vor Dir und Deinem Spirit.

Wir bedanken uns für alles, was Du uns gegeben hast.

R O D I ?

A letter from Rodi’s American guest sister Laura Craighead

As I know Rodi, she was never one to dwell in sadness. Over this last illness she found humor and art in her treatment, sending me pictures of her in a ridiculous wig, or a series of photos documenting her radiation. There was sadness, but also always humor and her artist's perspective. She told me being ill and dying seemed abstract. She couldn't quite believe it. She was far more interested in getting on with life, as fully as she could, for as long as she could. It seems to me that she did just that. 

Right before the seizures took her, she sent me the invitation to the opening for the art film festival, on 13th of April in Hamburg that included her film. The email memo said  »Happy Day!«  Even the final blow of her illness knocked her unconscious, so she did not have to witness her own withdrawal from life. As she lay dying her art was present and actively representing her life force in Hamburg.

A modern poem by Marge Piercy:

When I die

Give what's left of me away

To children

And old men that wait to die

And if you need to cry,

Cry for your brother

Walking the street beside you.

And when you need me,

Put your arms

Around anyone

And give them

What you need to give me.

I want to leave you something.

Something better

Than words

Or sounds

Look for me in the people I've known

Or loved

And if you cannot give me away,

At least let me live in your eyes,

Not your mind.

And you can love me most

By letting hands touch bodies,

And by letting go of children

That need to be free.

Love doesn't die

People do.

So when all that is left of me is love

Give me away.

So my plan is always to hold onto Rodi through love.  In loving memories, but also in knowing that she is part of me, so when I give of myself, I give a little of Rodi too.