Offene Projektplattform

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Gestaltung: Jonas Deuter

50 Jahre HfG - Why make the past your sacred cow?

Offene Projektplattform für Interessierte aus allen Lehrgebieten und Semestern

Begleitend zum Ausstellungsprojekt »2070 - Die HfG in 50 Jahren« im Museum Angewandte Kunst Frankfurt und dem dazu ausgerufenen Open Call bietet die Projektplattform inhaltliche Impulse und offenen Austausch. Ziel ist es, mit interessierten Teilnehmer_innen und Gästen uns Gespräch zu kommen, lose und konkrete Arbeitsvorhaben zu diskutieren, Utopien und Dystopien zu entwickeln, das Hier und Jetzt zu reflektieren und jeweils auf die Leitfrage der Ausstellung zurückzuführen: Wie sieht die HfG Offenbach in 50 Jahren aus, im Jahr 2070? Initiiert und begleitet wird die Plattform vom Seminar »Curating and Criticism« (Prof. Matthias Wagner K). Eine detaillierte Planung der jeweiligen Termine folgt. Geplant sind u.a. Gespräche mit Gästen, Impulsvorträge oder Screenings. 

Ab 6. Mai 2020 jeden Mittwoch, 18:00–19:30 Uhr

video.hfg-offenbach.de/b/ulr-twd-pkd

Chatchannel

chat.hfg-offenbach.de/hfg/channels/50-jahre-hfg

Einreichung

Wir bitten im ersten Schritt um eine Anmeldung mit dem beigefügten Formular, das an 2070@hfg-offenbach.de zu senden ist. Deadline hierfür ist der 3. Juni. Anschließend wird die Anmeldung bestätigt und ein Upload-Link versendet. Einreichungen bitte als PDF-Datei in den persönlichen Ordner im Cloudverzeichnis bis 17. Juni. Der Textumfang sollte etwa eine Seite Din A4 betragen, optional mit zusätzlich max. 5 Abbildungen sowie einer ersten Kostenschätzung. Fragen zur Ausschreibung richten Sie bitte an: 2070@hfg-offenbach.de

Download

Open Call: Detaillierte Infos

Open Call: Beitragsentwürfe zur Ausstellung 2070 – Die HfG in 50 Jahren*

Museum Angewandte Kunst | Frankfurt am Main | Dezember 2020 – Februar 2021

Die HfG feiert 2020 ihr 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass möchten wir den Blick in die Zukunft richten und künstlerische und gestalterische Zukunftsvisionen entwickeln: Utopisch oder dystopisch, konstruktiv oder destruktiv, politisch oder unpolitisch. Die Leitfrage zur Ausstellung lautet: Wie sieht die Hochschule für Gestaltung im Jahr 2070 aus – wie gestaltet sich der Prozess dahin, in den nächsten 50 Jahren?

Die Teilnahme steht allen Studierenden, Lehrenden und Angestellten der HfG offen. Es gibt keine medialen Einschränkungen.

​* Arbeitstitel (Vorschläge gewünscht!) 

Facts & Figures

Anmeldung – bis 3. Juni 2020 (spätestens)

Einreichung von Ideen – 17. Juni 2020, 18:00 Uhr

  • Upload auf cloud.hfg-offenbach.de
  • max. 1-2 DIN A4-Seite(n) Ideenskizze
  • erste Kostenschätzung und grober Platz-/Raumbedarf
  • 5 Abbildungen (optional)

Konzeptpräsentation 27. Juni 2020, ca. 10:00 bis 18:00 Uhr

  • Einladung aller Einreicher_innen

Projektausarbeitung – 17. Juli 2020, 18:00 Uhr
​Abgabe der Projektbeschreibung mit

  • technischen Anforderungen
  • Raumbedarf
  • Kalkulation

Realisierung – August bis Oktober

Ausstellungsaufbau – November​

Eröffnung – Anfang Dezember / Ausstellungsende – Februar 2021

Über die Ausstellung

Die HfG feiert 2020 ihr 50-jähriges Bestehen als »Hochschule für Gestaltung«. Anlässlich dieses Jubiläums entwickelt die HfG in Kooperation mit dem Museum Angewandte Kunst ein Ausstellungskonzept mit künstlerischen und angewandten Arbeiten aus allen Lehrbereichen.

Das Jubiläum ist ein willkommener Anlass, die drängenden Fragen nach der Zukunftsfähigkeit unserer Hochschule selbstbewusst aufzugreifen. Wir wollen den kritischen Umgang mit der eigenen Institution darstellen und unser Selbstverständnis als eine Hochschule des Prozesshaften, der Vielsprachigkeit, des fantasie- und auch lustvollen Widerstreits von Formen, Normen und Vorstellungen zum Ausdruck bringen. Die Ausstellung soll dabei antizipierten Erwartungen entgegentreten und sich der Anschlussfähigkeit jetziger und zukünftiger Studierenden widmen. Wir möchten eine Ausstellung entwickeln, die mit Themen und Thesen das Denken in neue Bahnen lenkt.

  • Die Ausstellung wird ausgerichtet vom Präsidium der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main.
  • Das Ausstellungskonzept wurde und die Ausstellung wird im Seminar »Curating and Criticism« unter der Leitung von Prof. Wagner K entwickelt.

Thema

Die Leitfrage der Ausstellung lautet: Wie sieht die Hochschule für Gestaltung im Jahr 2070 aus – wie gestaltet sich der Prozess dahin, in den nächsten 50 Jahren?

Mit einem Blick in die Zukunft stellen wir beispielhaft folgende Fragen:

Wie arbeiten wir, wie leben wir in der nahen und fernen Zukunft? Distanzieren sich Kunst und Design (wieder) voneinander oder verschmelzen beide langsam zu einer neuen Superdisziplin? Wie sehen die Studiengänge Kunst, Kommunikationsdesign, Medien, Bühnen- und Kostümbild und Design in 50 Jahren aus? Kann es eine Antwort geben auf die Frage nach dem Verhältnis zwischen Theorie und Praxis – und welche der beiden Disziplinen ist die Grundlage für die jeweils andere? Lassen sich die zukünftigen sozialen, ökologischen und ökonomischen Aufgaben durch Design lösen? Welchen Beitrag leisten diesbezüglich Kunst und Philosophie? Verträgt sich eine künstlerische Lehre mit der Vermittlung von Vermarktungsstrategien? Wie vermarkten sich Künstler_innen in Zukunft? Wird es die Malerei in ihrer jetzigen Form auch in 50 Jahren geben?

Die HfG in 50 Jahren, also der konkrete Zeitpunkt 2070, ist dabei als zeitoffenes Zukunftsszenario zu verstehen. Das Szenario kann auf philosophischer und praktische Ebene ein gedankliches Spiel mit verschiedenen Zeitebenen eröffnen: Denn die Zukunft zu projektieren und das Projektierte zu betrachten, heißt nicht allein, sich mit eben dieser Zukunft zu beschäftigen, sondern auch mit einer Vergangenheit, die einst unsere Gegenwart war. Es hieße auch zu erinnern, welche Vorstellungen von Zukunft dieser, unserer Gegenwart innewohnten.

Den Blick in die Zukunft zu richten bedeutet, einen möglichen Wandel innerhalb und außerhalb der Hochschule zu betrachten. Denn ein Wandel innerhalb der Disziplinen hat zwangsläufig Auswirkungen auf jeden Lehrbereich und die berufliche Praxis von Lehrenden und Studierenden gleichermaßen.

Eine retrospektive Aufarbeitung der Geschichte der Institution kann Aspekt einer Darstellung sein, steht aber bewusst nicht im Fokus der Ausstellungskonzeption.

Teilnahme

Die Teilnahme steht allen Studierenden, Lehrenden und Angestellten der HfG offen. Es gibt keine medialen Einschränkungen. Beiträge können in Einzelarbeit, Gruppenarbeit oder im Kurskontext erstellt werden.

Wir möchten alle Lehrbereiche animieren, sich gleichermaßen an der Ausstellung zu beteiligen. Die Ausstellung soll die thematische Diversität und Interdisziplinarität sichtbar machen und die Heterogenität von Persönlichkeiten an der HfG darstellen.

Form und Umfang der Exponate ist nicht begrenzt. Ob Installation und Objekt, virtueller Raum, Film und Bewegtbild, Text und Konzept, Programm und Code, Malerei, Zeichnung und Grafik, Musik und Performance – Arbeiten in sämtlichen Medien sind denkbar und ausstellbar.

Die Arbeiten können in Einzelarbeit oder Gruppenarbeit, frei oder in Kurskontexten entstehen. Im Fachbereich Design können dafür als freies Projekt Credits vergeben werden, im Fachbereich Kunst nach Rücksprache mit den betreuenden Lehrenden. Auch für freie Projekte können dabei Credits vergeben werden.

Im Sommersemester wird eine offene Projektplattform initiiert, die Impulse liefert und als Kolloquium für freie Projekte genutzt werden kann.

Zeitplan

Einreichung von Ideen – Frist: 3. Juni 2020, 18:00 Uhr
Einreichung der ersten Konzeptentwürfe mit einer groben Kostenschätzung.

Konzeptpräsentation – Termin: 27. Juni 2020, 10:00 bis 18:00 Uhr
Im Rahmen eines hochschulöffentlichen Panels findet die Auswahl der zu realisierenden Projekte statt. Die Einreicher_innen sind aufgefordert, ihre Konzepte vorzustellen (max. fünf Minuten). Zu diesem Termin werden Mitglieder eines Beirats eingeladen, die gemeinsam mit den Studierenden und dem Kollegium die vorgestellten Projekte diskutieren.

Projektausarbeitung – Frist: 17. Juli 2020, 18:00 Uhr
Die ausgewählten Konzepte werden von den Künstler_innen und Designer_innen in Einzelgesprächen mit Lehrenden und der Arbeitsgruppe des Seminars »Curating and Criticism« unter der Leitung von Prof. Wagner K (kuratorisches Team) konkretisiert. Abgabe der Projektbeschreibung mit technischen Anforderungen, Raumbedarf und detaillierter Kalkulation.

Realisierung – August bis Oktober
Ab August findet ein Austausch zwischen der Arbeitsgruppe und den beteiligten Künstler_innen und Gestalter_innen statt. Die Umsetzbarkeit der Konzepte wird geprüft und gegebenenfalls Anpassungen an die Räumlichkeiten des Museum Angewandte Kunst besprochen. Es erfolgt die Budgetzuweisung durch die HfG. Ab September findet die finale Ausarbeitung der Ausstellungsbeiträge statt. Parallel dazu entwickelt das kuratorische Team anhand der ausgewählten Beiträge die Ausstellung nebst der Ausstellungsgestaltung für das Museum Angewandte Kunst.

Einreichen

Wir bitten im ersten Schritt um eine Anmeldung mit dem beigefügten Formular, das an 2070@hfg-offenbach.de zu senden ist. Deadline hierfür ist der 3. Juni. Anschließend wird die Anmeldung bestätigt und ein Upload-Link versendet. Einreichungen bitte als PDF-Datei in den persönlichen Ordner im Cloudverzeichnis bis 17. Juni. Der Textumfang sollte etwa eine Seite Din A4 betragen, optional mit zusätzlich max. 5 Abbildungen sowie einer ersten Kostenschätzung. Fragen zur Ausschreibung richten Sie bitte an: 2070@hfg-offenbach.de

FAQ

  • An wen richtet sich die Ausschreibung?
    Die Ausschreibung richtet sich an alle Studierenden, Lehrenden und Angestellten der HfG.
  • Wann reiche ich ein?
    Wir bitten um eine formelle Anmeldung bis zum 3. Juni (siehe Formular anbei) per Mail an 2070@hfg-offenbach.de.
    Wir bestätigen die Anmeldung per Mail und stellen einen Upload-Link zur Verfügung. Über diesen werden im nächsten Schritt die Konzept-PDFs hochgeladen. Die Frist hierfür ist der 17. Juni.
  • Was reiche ich zum 17. Juni ein?
    Euer Konzept-PDF sollte das Arbeitsvorhaben auf maximal einer Seite Din A4 beschreiben und eine erste Kostenschätzung beinhalten. Optional können bis zu 5 Abbildungen angehängt werden.
  • Ist das Projekt der Rundgangs-Ersatz?
    Nein. Das Ausstellungsprojekt wurde als eigenständiges Ausstellungsformat konzipiert, mit einer spezifischen Leitfrage, einem externen Ausstellungsort, einer Projektgruppe für die Kuration und Organisation sowie einem Beirat zur Diskussion der Beiträge.
  • Was passiert mit meiner Einreichung?
    Die eingereichten Beiträge werden zwischen dem Beirat und der Projektgruppe diskutiert. Die Projektgruppe wird anschließend den Dialog mit den Teilnehmer*innen suchen und die Arbeit an den Exponaten begleiten. Sicherstellen, dass jede Einreichung in der Ausstellung berücksichtigt werden kann, können wir indes nicht.
  • Wer ist der Beirat?
    Der Beirat setzt sich zusammen aus externen und HfG-internen Vertreter*innen und Vertreter*innen der HfG. Sobald alle Zusagen stehen, geben wir den Beirat bekannt.
  • Ich würde gerne mitmachen, habe aber noch keine konkrete Idee. Was kann ich tun?
    Wir empfehlen, trotzdem fristgerecht eine Anmeldung einzureichen. Lose Ideen, die sich noch nicht ausformulieren lassen, können in der Projektplattform jeweils mittwochs (vor oder nach dem Hauptgespräch) vorgestellt und diskutiert werden.
  • Ich habe noch Fragen, wo kann ich die stellen?
    Per Mail: 2070@hfg-offenbach.de und auf Mattermost: https://chat.hfg-offenbach.de/hfg/channels/50-jahre-hfg

Projektteam 2070
​Prof. Matthias Wagner K, Beatrice Bianchini, Jonas Deuter, Ulrike Grünewald, Sebastian Hahn, Felix Kosok, Erika Sacco, Maria Sitte, Anna Sukhova, Ellen Wagner

Kalender

11. Mai bis 17. Juni 2020