Zielvereinbarungen unterzeichnet
v.l.n.r.: Prof. Dr. Karim Khakzar (Präsident der Hochschule Fulda), Dr. Anke Günther (Kanzlerin der Hochschule Fulda), Prof. Dr. Eva Waller (Präsidentin der Hochschule RheinMain), Dr. Oliver Fromm (Kanzler der Universität Kassel), Dr. Susanne Eickemeier (Kanzlerin der Hochschule für Gestaltung Offenbach), Prof. Dr. Ute Clement (Präsidentin der Universität Kassel), Marion Waldeck (Kanzlerin der Hochschule Geisenheim), Wissenschaftsminister Timon Gremmels, Prof. Kerstin Cmelka (Vizepräsidentin der Hochschule für Gestaltung Offenbach), Prof. Dr. Karl H. Mühling (Präsident der Hochschule Geisenheim), Caroline Fuchs (Kanzlerin der Städelschule).
Foto: HMWK
Im Rahmen der Hochschulleitertagung hat Hessens Wissenschaftsminister Timon Gremmels die Zielvereinbarungen mit sechs hessischen Hochschulen, darunter auch die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach, unterzeichnet. Vorausgegangen waren mehrmonatige Verhandlungen. Die Ziele gelten für die Jahre 2026 bis 2031, die Laufzeit des Hochschulpakts.
Neben den konkreteren Zielen spiegeln sie auch das Selbstverständnis der HfG Offenbach wider: Die Hochschule für Gestaltung Offenbach versteht sich als ein demokratischer Ort für die Entwicklung kritischer Fragen und innovativer Ideen, als ein Labor für die Gestaltung der Gesellschaft mithilfe von Kunst und Design. Die Hochschule für Gestaltung positioniert sich zu übergeordneten gesellschaftlichen Ideen und vernetzt sich mit der Stadtgesellschaft. Diesem Selbstverständnis gerecht zu werden, verlangt eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit der Institution ebenso wie einen aufmerksamen Blick auf die gesellschaftliche Gegenwart und die Kraft zur Imagination ihrer Zukunft. Für die fortlaufende Verwirklichung dieses Selbstverständnisses braucht es die ineinandergreifende Arbeit von Forschung, Lehre und (Selbst-)Verwaltung.
Die Zielvereinbarungen mit dem Land sind vor dem Hintergrund der beschränkenden Rahmenbedingungen des Hochschulpakts vereinbart worden. Für die HfG bedeutet dies eine große Herausforderung, ihrem Selbstverständnis in den kommenden Jahren gerecht werden zu können.
Zur Unterzeichnung des Hochschulpakts waren die kommissarische Präsidentin, Prof. Kerstin Cmelka und Kanzlerin, Dr. Susanne Eickemeier anwesend.
19.06.2026