HfG goes digital

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    Virtuelle Projektbesprechung

    Prof. Peter Eckart und Julian Schwarze sprechen mit Studierenden über das Semesterthema »... und jetzt«

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    Grundlagen für Designprozesse bei Prof. Peter Eckart und Dipl.-Des. Andreas Klober

Virtuelle Projektbesprechung

Prof. Peter Eckart und Julian Schwarze sprechen mit Studierenden über das Semesterthema »... und jetzt«

HfG goes digital

Vorlesungsbeginn des besonderen Sommersemesters erfolgreich gestartet

Am 20. April 2020 ist an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach das Sommersemester mit digitalen Lehrformaten gestartet. Erfolgreich, wie das bisher positive Feedback der Lehrenden und Studierenden verrät. In ihrem ersten virtuellen Seminar haben Peter Eckart, Professor für Integrierendes Design, und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Julian Schwarze mit ihren Studierenden das Semester via Videokonferenz vorbesprochen. Unter dem Titel »... und jetzt« beschäftigen sich die Design-Studierenden in semesterübergreifenden Projekten gestalterisch mit Begriffen wie »Danach« und »Distanz«. 

Zufrieden ist auch der HfG-Kunsthistoriker Prof. Dr. Christian Janecke. Seine erste digtiale, hochschuloffene Vorlesung im Hauptstudium mit dem Titel »Anfangen« hatte Hörer_innen zuhauf. Im Chat zur Veranstaltung lautete ein Kommentar: »Endlich eine Vorlesung, wo man auch rauchen darf«.

Die vorläufige Verlegung der Lehre in den digitalen Raum ist für die HfG Offenbach eine besondere Herausforderung. Als künstlerisch-gestalterische Hochschule fußt die Lehre der HfG in »normalen« Zeiten stark auf physische Präsenz. Wie sollen 3D-Design-Modelle und Entwürfe präsentiert werden, die sonst im Seminarraum gemeinsam kritisch diskutiert werden? Wie wird sich das Semester im Fachbereich Kunst in Lehrgebieten wie Malen, Zeichnen, Performance im erweiterten Feld oder Bildhauerei gestalten? Die Hochschulleitung hat Lehrende und Studierende der beiden Fachbereiche Kunst und Design dazu motiviert, sich kreativ mit der aktuellen Situation auseinanderzusetzen. »Die Präsenzlehre wird die Königsdisziplin der Lehrangebote an der HfG bleiben. Dennoch bietet das Digitale für die Lehre und für unsere Forschungsaktivitäten Chancen, die wir auch zukünftig stärker nutzen möchten«, erklärt HfG-Präsident Prof. Bernd Kracke.

Dass der digitale Semesterstart an der HfG überwiegend reibungslos verlief, ist das Ergebnis eines Kraftaktes. Innerhalb von drei Wochen hat eine Task Force der Hochschule die Tools für die digitale Lehre ausgemacht, datenschutzkonform auf hochschuleigenen Servern implementiert und die rund 700 Studierenden, 100 Lehrenden und 50 Verwaltungsmitarbeiter per Videokonferenz und eigens erstellten Video-Tutorials geschult und vorbereitet. Der Unterricht findet mit Hilfe eines Videokonferenz-, eines Chatprogramms sowie einer Cloud zum Austausch großer Datenmengen statt.

Auch gängige Soziale Medien werden genutzt, etwa von Eike König, Professor für Grafikdesign und Illustration. Per Videobotschaft gab er in seiner Instagram-Story einen Einblick in sein diskursives Format »Klasse. Klasse«, das sich in diesem Semester unter dem Titel »Positive Depression« gestalterisch mit der Krise und Isolation auseinandersetzen wird.

Auch den kommenden Herausforderungen stellt sich die HfG: das Bewerbungsverfahren für einen Studienbeginn im Wintersemester 2020/21 läuft auf Hochtouren und findet ebenfalls digital statt. Die Studien- und Mappenberatungen beider Fachbereiche werden online angeboten, die Mappen können ab Mitte Mai digital über ein Upload-Portal hochgeladen werden.

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Instagram-Botschaft

Prof. Eike König führt in seiner Instagram-Story in sein diskursives Format »Klasse. Klasse« zum Thema »Positive Depression« ein