Prof. Dr. Katrin Köppert

koeppert@hfg-offenbach.de

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Hauptgebäude, Raum 303

Sprechstunde

nach Vereinbarung

Lehrgebiet

Stiftungsprofessur KI und Medientheorie

Fachrichtung/Bereich

Fachbereich

Kunst

Vita

Prof. Dr. Katrin Köppert ist Kunst- und Medienwissenschaftler_in. Seit dem Wintersemester 2026/27 besetzt sie die Heinz und Gisela Friederichs-Stiftungsprofessur »KI und Medientheorie« an der Hochschule für Gestaltung Offenbach.

Zuvor vertrat sie die Professur für Medientheorie am Institut für Kulturwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin und war Juniorprofessor_in für Kunstgeschichte / populäre Kulturen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Sie studierte Neuere deutsche Literatur und Gender Studies an der Humboldt Universität zu Berlin und promovierte im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs »Geschlecht als Kategorie des Wissens« an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Anschließend folgten Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiter_in an der Universität Siegen, Kunstuniversität Linz und Universität der Künste Berlin. Als Gastwissenschaftler_in forschte sie am LSE London und der USC Los Angeles. An der Ruhr-Universität Bochum vertrat sie die Professur für Transformationen audiovisueller Medien unter besonderer Berücksichtigung von Gender/Queer Theory.

Von 2020-2026 leitete sie das DFG-Forschungsnetzwerk »Gender, Medien und Affekt« (mit Julia Bee), seit 2024 ist sie die Leitung des VW-geförderten Projekts »Digital Blackface. Rassisierte Affektmuster des Digitalen« (mit Simon Strick). 

Sie ist Redaktionsmitglied bei der Zeitschrift für Medienwissenschaft und hostet mit Jiré Emine Gözen »GAAAP_ The Blog« der Zeitschrift für Medienwissenschaft.

Ihre Forschung beschäftigt sich mit Medientheorien des Digitalen Kolonialismus, kritischen Theorien der Komputation, post-/dekolonialen Medientheorien des Anthropozäns an der Schnittstelle zu Kunst, Design und visuellen Kulturen, Digital Memory Studies, Queer Media Studies, Queere Ästhetiken Künstlicher Intelligenz. 

Aktuell arbeitet sie an drei Publikationen, der Monografie Computational Blackface / Fugitive Computing. Eine Medientheorie der kritischen Komputation (transversal texts) und den Bänden Prompting Fascism. Medien/Theorien des neuen Faschismus (merve verlag) sowie Medien der Faschisierung (MediaRep, mit Jasmin Degeling, Christine Hanke, Simon Strick). Die Druckledung ihrer Habiliation Refraktive Medienwissenschaft. Theorien, Ästhetiken und Methoden der Dekolonialität befindet sich in Vorbereitung.

Publikationen (aktuell)