Heute Freitag

Soundtrackday 2.0

10:00 Uhr
Bildschirmfoto 2017 10 09 um 14 20 10

Programm

10 Uhr
Begrüßung
Rotraut Pape / Heiner Blum / Patrick Raddatz

​10:15 Uhr​
Musik & Sound zur Präzisierung visueller Welten
Rotraut Pape / Alex Oppermann

11 Uhr
Ton-Bild Beziehungen – Musik- und Sounddramaturgie im Film
Peter W. Schmitt / Sascha Wild

​12 Uhr
Die Musik zu »Beuys« – Konzept, Strategien, musikalische Entscheidungen.
​Ulrich Reuter

Pause ab 13:15 Uhr

​14 Uhr
Auditiver Raum am Beispiel der Musik für den Spielfilm »Finsterworld«.
Michaela Melián

15:15 Uhr
Komposition im Streaming-Zeitalter
Tina Pepper

Pause ab 16:30 Uhr

​16:50 Uhr​
Score was Du willst – Abseits des Mainstreams
Michael Kamm

20. Oktober 2017, 10 bis 18 Uhr

Hochschule für Gestaltung Offenbach
Bühnenbild, Raum 3B, Schlossstraße 31

Heute Freitag

Programm Semesterschwerpunkt Filmmusik/Soundtrack

10:00 Uhr

Workshop
Sascha Wild: Experimentelles Sounddesign mit Field-Recording, Sampling & Synthese.

(1-tägiger Workshop)
​Sascha Wild beschäftigt sich als sampling-artist mit dem Material »Klang«. Auf Grundlage von O-Tönen generiert er eigene Instrumente, nutzt Klangtexturen oder schafft Klangräume durch die Betonung akustischer Eigenheiten eines Ortes. Seine Arbeitsweise findet sich in Soundtracks für Fernsehdokumentationen, Theatermusiken und eigenen audio-visuellen Musik-Performances. (Produktionen u.a. mit Karl Bartos / Ex-Kraftwerk, ARTE, ZDF, 3SAT, Audi, Merck, Staatstheater Mainz, Deutsches Architekturmuseum.)

Donnerstag 26.10. von 10–17 Uhr
HfG, elektronische Medien, Raum D101
Die max. Teilnehmer_innenzahl ist begrenzt auf 8 Personen.
Verbindliche Anmeldung bitte unter post@herrwild.com

Workshop und Seminar 
Sascha Wild: Sounddesignelektronische Medien soundlab*

(jeden zweiten Donnerstags ab 10.30 Uhr)
​Experimentelles Sounddesign und Auditive Welten

Von der virtuellen Tonspur im Film bis zur akustischen Intervention im öffentlichen Raum - Klang entsteht im Bedeutungsraum von Bild und Ton oder anders formuliert, im Wahrnehmungsfeld von Hören und Sehen. Sampling wird in den 1950er Jahren durch die musique concrete als Kunstform entdeckt. Die Bearbeitung und Synthese von O-Tönen ist fester Bestandteil in der Gestaltung eigener Klangwelten - ob im Film, auf der Bühne oder in der Musikproduktion. Um dem Materialbegriff »Klang« näher zu kommen, untersucht das *soundlab abstrakte und konkrete Anwendungsfelder in den Medien Film, Musik, Sounddesign, Installation, virtual reality und Soundart. Dabei kann Klang zwei Aggregatzustände der künstlerischen Beschäftigung sein: Ausgangspunkt oder Endprodukt des Werks. #soundtrack #alltag  #o-ton  #sampling  #musique concete  #soundwalk

Starttermin: Donnerstag 26.10. von 10–17 Uhr
Folgetermine: Donnerstag 9.11., Donnerstag 23.11, Donnerstag 7.12.
HfG, elektronische Medien, Raum D101
Die max. Teilnehmer_innenzahl ist begrenzt auf 8 Personen.
Verbindliche Anmeldung bitte unter post@herrwild.com

Workshop 
Howard Scarr: Synthesizerklänge für Hollywood: »Der Klang von Staub, der von einer großen Glocke rieselt, bitte!«​

Der 2-tägige Workshop veranschaulicht praxisnah, wie man erfolgreich Synthesizerklänge für Filmkomponisten programmiert. Am ersten Tag werden echte Fallbeispiele aus »The Dark Knight«, »Angels & Demons«, »Inception«, »Dunkirk« und »Blade Runner 2049« im Detail vorgestellt. Am zweiten Tag werden kleine Hausaufgaben vom Vortag analysiert und ausführlich diskutiert. Der Workshop endet mit einer freien Gesprächsrunde unter allen Teilnehmenden. Verwendete Sprachen: Englisch und Deutsch.

In 1973 Howard Scarr co-founded the UK’s first all-synthesizer band Zorch. Three decades later he was a member of the quintessential hippy band Gong. As a freelance synth sound designer, Howard created many of the factory presets in the Access Virus, Roland V-Synth and Waldorf Q, among others. More recently he collaborated with Hollywood composer Hans Zimmer on synth sounds for The Dark Knight, Angels & Demons, Inception, Dunkirk, Blade Runner 2049 and others.

Samstag 28.10.17 & Sonntag 29.10.17 von 10–19 Uhr
Studio Peter W. Schmitt, Oberhofstraße 27, 63073 Offenbach
Die Plätze sind begrenzt. 
Verbindliche Anmeldungen unter raddatz@institutfuerklangforschung.de

Workshop
Peter W. Schmitt: Filmmusik – start from scratch​

Der Workshop richtet sich an Musiker/Komponisten, Filmer, und Filmmusikinteressierte. Angefangen von allgemeinen Fragen zur Ton-Bild Beziehung und möglichen filmmusikalischen Konzepten befassen wir uns mit allen Phasen der Entstehung von Filmmusik.

- Akquise, Bewerbung

- Gespräche mit Regisseur_innen (Wie redet man über Musik?)

- Drehbuchphase

- Erste Layouts für den Schneideraum

- Was sind Temp-Tracks ?

- Spotting Session

- Komposition – Stilistik (elektronisch, akustisch etc.)

- Was hat das alles mit Klang, Raum, Zeit, Melodie und Motiv zu tun?

- Produktionsformen im Studio (MIDI, Liveaufnahmen, Hybrid)

- Erstellung von Klangtemplates in der DAW

- Zusammenarbeit mit Musikern, Arrangeuren, Sounddesignern und Klangforschern

- Die Mischung

Alle Bereiche werden an Hand praktischer Beispiele im Tonstudio gezeigt und erarbeitet. Praktische Arbeit an einem Filmausschnitt (download vor dem workshop) mit anschliessender Besprechung. Eigene Projekte können vorgestellt und diskutiert werden. Teilnehmer_innenzahl max. 10.

Peter W. Schmitt ist Komponist für Film und Theater und hat die Musik zu über 80 Fernsehspielen, Kinofilmen und Serien der unterschiedlichsten Genres geschrieben. Allein für die mit dem »Grimme-Preis« ausgezeichnete Kinderserie »Käpt’n Blaubärs Seemannsgarn« und deren spin-offs wurden es über 200 Folgen. Er arbeitet in Offenbach im eigenen Tonstudio, ist Inhaber eines Musikverlags und Dozent für Filmmusik an der Hochschule für Gestaltung Offenbach.

Samstag 4.11.17 & Sonntag 5.11.17 von 10–19 Uhr
Studio Peter W. Schmitt
Oberhofstraße 27, 63073 Offenbach
Die Plätze sind begrenzt. 
Verbindliche Anmeldungen unter raddatz@institutfuerklangforschung.de

Exkursion
Studio Michael Kamm, Augsburg​

Zwei Tage lang besuchen wir das Augsburger Studio des jungen Filmmusikkomponisten Michael Kamm, der es mit seinem unkonventionellen Verständnis für Filmmusikkomposition erfolgreich in die jungen Hollywoodproduktionen geschafft hat. On site und aus erster Hand erleben wir eine faszinierende Produktionsumgebung, bekommen darin anhand aktueller Arbeiten Einblick in seine selbst angeeignete Arbeitsweise, die sehr von der Faszination für Soundästhetik geprägt ist.

Bevor Michael Kamm mit der Filmmusik für »Who Am I« der Schritt nach Hollywood gelang, wo er die Komposition für »Sleepless – Eine tödliche Nacht« beitrug, lancierte er in 2010 seine erste Filmmusikkomposition für »Das letzte Schweigen«. Michael Kamm begann mit dem sechsten Lebensjahr seine musikalische Ausbildung bei den Augsburger Domsingknaben als Mitglied und Solist, nahm Klavierunterricht. Mit dem Stimmbruch folgte eine Neuorientierung hin zu Punk und Rock, als Sänger und Gitarrist in diversen gegründeten Bandprojekten. Nach erfolgreichen Jahren mit seiner Indie-Rock Combo Nova International, gründete Kamm mit seinem Bandkollegen 2005 die Musik Produktionsfirma PasDeDeux. In folgenden Jahren vertonte er zahlreiche Werbespots für namhafte Industriekunden und produzierte Alben in diversen Genres. Parallel zu seiner Selbstständigkeit studierte Kamm an der Universität Augsburg das Fach Musik.

Samstag 18.11.17 & Sonntag 19.11.17 ganztägig
Pas De Deux Studio Michael Kamm, Augsburg
Unterbringung in der Jugendherberge und An-/Abreise auf eigene Kosten
Die Plätze sind begrenzt. 
Verbindliche Anmeldungen unter raddatz@institutfuerklangforschung.de

Workshop
Guido Hettinger: Do’s & Don‘ts beim Musikrechte-Clearing

Musik spielt für audiovisuelle Produktionen aller Art eine herausragende Rolle. Sie transportiert Atmosphäre, Stimmungen und Spannung, die in Bildern nicht zu fassen sind. Umso wichtiger ist es sicherzustellen, dass die Rechtspositionen aller Beteiligten (Musikproduzent, Künstler, Musikurheber) zuverlässig identifiziert und die erforderlichen Nutzungsrechte von den richtigen Lizenzgebern (Label, Verlag, GEMA, Agentur) erworben werden. 

Der Vortrag beleuchtet die Fallstricke des Musikrechteclearings aus der Perspektive des Filmherstellers und gibt einen fundierten Überblick über die urheberrechtlichen Grundlagen. Die praxisrelevanten Fallgruppen werden durch konkrete Fallbeispiele veranschaulicht. Außerdem wird die Lizenzierung von Kompositionen und Tonaufnahmen sowie die Herstellung von dramaturgischer Filmmusik (Score) anhand konkreter Vertragsbeispiele behandelt.

Guido Hettinger arbeitet seit 1997 als selbständiger Rechtsanwalt. Er ist Gründungspartner von Brehm & v. Moers und Mitglied der Practice Groups Medien, Entertainment & Werbung und Gewerblicher Rechtsschutz & IT und Lehrbeauftragter für »Media- und Entertaiment Law« am Fachbereich Media, Animation & Games der Hochschule Darmstadt. Er vertritt Mandaten im In- und Ausland in urheber-, IT-, wettbewerbs- und gesellschaftsrechtlichen Belangen gerichtlich und außergerichtlich. Einen besonderen Schwerpunkt der Arbeit von Herrn Hettinger bildet die projektbezogene Beratung und Vertragsgestaltung von Film- und TV-Produzenten, Werbe- und Promotionagenturen oder Werbungtreibenden bei der Rechteklärung, Projektfinanzierung und Projektvermarktung. Darüber hinaus hat er das Standardvertragswerk zur Darlehensausreichung und –Sicherung einer deutschen Filmfördereinrichtung erstellt und berät eine ausländische Filmförderanstalt bei Vertragsabschlüssen mit deutschen Fördernehmern.

Samstag 25.11.2017 von 10–16 Uhr
Hochschule für Gestaltung Offenbach
Raum 101, HfG
Die Plätze sind begrenzt. 
Verbindliche Anmeldungen unter raddatz@institutfuerklangforschung.de

Workshop (in Kooperation mit der B3 Biennale 2017)
Christian Raters: VR & Game Sound Design – Branchenübersicht und Techniken

In diesem Workshop wird der nach wie vor stetig wachsende Markt der Games-Branche aus Sicht eines Tonschaffenden für bewegte Bilder belichtet. Hierbei geht es im Besonderen um den Einstieg, die richtige Positionierung, das so genannte »Daily Business« und natürlich Tipps und Tricks. Desweiteren wird die besondere Arbeitsweise zur Vertonung von Videospielen bzw. »gamifizierten« Anwendungen als nicht lineares Medium dargestellt mit ihren jeweiligen Tools, Techniken und Workflows. Hierzu werden neben der theoretischen Darstellung von Sachverhalten und arbeitsspezifischen Anekdoten jeweils u.a. praktische Beispiele, Projekte und Sessions gezeigt.

Block 1: Das Business
Intro 
Wie fange ich an? Gründung, Gewerbe, Selbständigkeit
Markt, Positionierung, Business Plan
Organisation, Planung, Struktur
Kommunikation
Anschaffungen
Daily Business - Überblick

Block 2: Das Handwerk
Showreel (wie genau?)
Wichtigstes Tool: Die Asset List (Was ist das?, Wie erstellen?,...)
Kompositionstechniken (Beispiele)
Sound Design (was ist anders als beim Film)
Vergleich Foley – Samples – Synthese etc.
Aufwand - Ergebnis
Sprache (was muss man hier beachten)
Tools / Equipment (Software vs. Hardware)
Zusammenarbeit mit Programmierern
Zusammenarbeit mit 3D-Artists
Plattformen (Mixing Unterschiede)
Projekt Beispiele
Sessions / Videos zeigen
Spiele zeigen

Christian Raters ist Gründer und Geschäftsführer der Lyrebird Game + Audio GmbH aus Berlin. Seine Firma agiert im Bereich Game Audio bzw. Game Development und ist auf Sound Design, Recording und Mixing, adaptive Game Sound Implementierung, 3D Audio, Restauration, Game Design und Entwicklung spezialisiert. Zuvor schloss er den Bachelor of Arts in Audio Production ab und arbeitete über mehrere Jahre als freiberuflicher Tontechniker. Heute unterrichtet er zusätzlich an diversen Bildungseinrichtungen wie z.B. dem SAE Institute Berlin, Music Pool Berlin, Gangways Street College und den Riverside Studios, in denen auch Lyrebird beheimatet ist.

Mittwoch 29.11.2017 von 10–18 Uhr (Das Business)
Donnerstag 30.11.2017 von 10–18 Uhr (Das Handwerk)
B3 Festivalzentrum, Junghofstraße, Frankfurt am Main
Die Plätze sind begrenzt. 
Für Studierende der HfG ist der Workshop und der Besuch der B3 Biennale kostenlos.
Die Anmeldung für diesen Workshop und die Akreditierung für die B3 Biennale erfolgt über die Website: b3biennale.de.

Workshop
Chris Beisswenger: Immersive Sounds. Abmischung, Special FX und Psychoakustik, 5.1 and beyond

Chris Beisswenger zeigt anhand beispielhafter Produktionen den Stand der Künste in der Nachvertonung und dem Sounddesign aktueller Produktionen.

Genauer Termin wird noch bekannt gegeben
FunDeMental Studio & Orfeos Erben, Hamburger Allee 45, Frankfurt am Main
Die Plätze sind begrenzt. 
Verbindliche Anmeldungen unter raddatz@institutfuerklangforschung.de