hfg OF_MAIN » 80. Diplompräsentation Visuelle Kommunikation

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Diplompräsentation Visuelle Kommunikation

17. Mai 2013 / 19 Uhr / Aula

Die Diplomandinnen und Diplomanden:

Kay Bader
Meike Bambuch
Madeleine Brady
Katrin Dietrich
Eva Eich
Tobias Hornig
Nicolas Kremershof
Steffen Kunkel
Jenica Lewis
Krisztina Meggyesy
Naciye Özsu
Maziar Rastegar
Indrani Roychoudhury
Jessica Schäfer
Zhen Wu


Zur Übersicht der Arbeiten bitte herunterscrollen.

Tobias Hornig
Über den Schatten
3D-Kurzfilm

Synopsis
Marta besucht ihren Vater auf dem Land nachdem dieser monatelang von der Bildfläche verschwunden war. Während ihres Aufenthaltes erlebt sie den Grund für sein Verschwinden am eigenen Leib.

Der 3D-Kurzfilm entdeckt Möglichkeiten der der Stereoskopie eigenen Bildwelt, indem er mit den Produktionsmitteln der Monoskopie Tiefe erzeugt.

Madeleine Brady
Blobgesellschaft

Es gibt mehrere Ebenen der menschlichen Identität – die persönliche Identität, die religiöse Identität, die nationale Identität usw. 
Ausgangspunkt meiner praktischen Diplomarbeit sind die komplexen Überschneidungen und Vermischungen unserer verschiedenen menschlichen Identitäten.
 Meine Arbeit beschäftigt sich besonders mit dem Aspekt der nationalen Identität. »Blobgesellschaft« befasst sich außerdem mit der Relevanz der nationalen Identität im Rahmen der heutigen vernetzten Welt.

Betreuer: Prof. Wolfgang Luy, Prof. Dr. Hans Zitko

Maziar Rastegar

Maziar Rastegar befasst sich in seinem Diplom dem Thema Ordnung und Unordnung. Seine geflochtenen Bilder setzen sich aus mehreren Ebenen zusammen. Sie zerstören durch den manuellen Prozess des Ineinanderwebens ihre bestehende Ordnung und lassen dadurch neue, ungeahnte Formen entstehen. Alle seine Werke sind inspiriert durch persische Teppiche oder orientalische Mosaikkunst.

Naciye Özsu
8235813
performativer Film in drei psychogrammatischen Sequenzen, ca. 10 Minuten

Bewegung und Ausdruck sind Teil der menschlichen Existenz. Atmen, Schlucken oder Motorik sind dabei Grundwerte, auf die Stück für Stück die Bühne der Selbstdarstellung ihre Nuancen ausprägt. Es sind gerade diese Feinheiten des Körperausdrucks, die Menschen elegant, plump oder durchschnittlich wirken lassen. Dabei ist der Körperausdruck immer auch die Bühne der psychosozialen Genesis des Individuums, Teil der individuellen Biografie und Spiegel der Selbstwahrnehmung. Naciye Özsu beschäftigt sich in Ihrer Arbeit mit der Möglichkeit – aber auch der Unmöglichkeit, die eigene Vision in Raumartikulation umzusetzen. Dabei kann Bewegung zu Führung und Ordnung verleiten, Poesie verbildlichen, aber auch Stress und Chaos generieren. Am Ende stellt sich jedoch die Frage: Was ist echt, was ist konditionierter Ausdruck?

Krisztina Meggyesy
Perpetuum Immobile

Die Arbeit "Perpetuum Immobile" beschäftigt sich mit Konflikten, die aus einem tripolaren Spannungsverhältnis zwischen ökonomisch-gesellschaftlichen Forderungen und verinnerlichten sowie eigenen Ansprüchen im Subjekt erwachsen. Die motorenbetriebenen Figuren sind in einer Art Scheinbewegung gefangen, die Freiheit und Mobilität suggeriert. Materialien, Formen, Oberflächen und Bewegungen stehen zueinander im Widerspruch, befinden sich im wahnwitzigen, inneren Streitgespräch zwischen Ideal und Faktum.

Betreuer: Prof. Mariola Brillowska, Prof. Dr. Hans Zitko

Meike Bambuch
#copy_paste

Meine Diplomarbeit mit dem Titel #copy_paste thematisiert das Verhältnis von Original und Kopie in der Mode. Die Digitalisierung der Welt fordert andere Ansprüche an unser Verständnis von Original und Kopie. Die zentrale Frage der Diplomarbeit ist: Ist der Modedesigner der Ursprung eines Originals bzw. was ist ein Original in der Mode? Eng verknüpft mit dieser Antwort ist der Designer als Person des öffentlichen Lebens. Das Kaleidoskop bringt, wie die Mode, trotz der begrenzten Bausteine, eine scheinbar unüberblickbare Zahl von Gestaltungsmöglichkeiten hervor. Die Schnitte und Stoffe ordnen sich dem Inhalt unter. Die Schnitte sind flächig und gradlinig. Die Stoffe dienen in ihrer Haptik den Bildern.

Eva Eich
Der Code ist die Bindung
Jacquardgewebe, 144 x 240 cm

»Der Code ist die Bindung« ist ein gewebtes Bild, das aus der intensiven Beschäftigung mit dem digitalen Medium der Weberei entstanden ist. Bei genauem Hinschauen erschließt sich dem Betrachter, dass das Gewebe aus hunderten von QR-Codes veschiedener Größen besteht. Der QR-Code, der in seiner Struktur große Ähnlichkeit mit Gewebenotationen aufweist, wurde in dieser Arbeit auf doppelte Weise verwendet - der Code erscheint auf der Fläche als Bildelement und ist im selben Moment die Bindung, die angibt, in welcher Weise Kett- und Schussfäden miteinander verkreuzt werden. Der Inhalt der Codes wurde ausschließlich über kurze selbstbezügliche Aussagen wie etwa ›Gewebe sind textile Flächengebilde‹ oder einzelne Wörter wie beispielsweise ›Codebindung‹ generiert. Für die Gesamt Komposition wurden essentielle Elemente bei orientalischen Teppichen entlehnt, die ihrerseits ›Bindungszitate‹ in Formen enthalten.