Prof. Ariane Müller

mueller@hfg-offenbach.de

T 49 (0)69.800 59-142

Hauptgebäude, Raum 307

Lehrgebiet

Friederichs Stiftungsprofessur

Fachrichtung/Bereich

Fachbereich

Kunst

Kfopnhdgaabgloge

Vita

Ariane Müller, in Wien geboren, studierte Malerei in Barcelona und, aus Interesse an den urbanistischen Konzepten der Situationistischen Internationale, Stadt und Regionalplanung in Wien, wo sie zwischen 1993 und 2013 ein Zentrum der Weltsiedlungsorganisation UN-HABITAT leitete. Sie ist seit 1998 Herausgeberin der in Berlin erscheinenden Kunstzeitschrift Starship, die auch einen Verlag umfasst und Ausstellungen konzipiert und umsetzt. Zwischen 1991 und 1995 gab sie in Wien die Zeitschrift Artfan heraus. An dieser Schnittstelle zwischen bildender Kunst, dem Schreiben, dem Universalismusbegriff der Vereinten Nationen und der Stadt publizierte sie 2013 für eine Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst Basel den Roman: Handbuch für die Reise durch Afrika. Seit einem Aufenthalt im Rahmen des Stipendiumprogramms in Rom denkt sie über eine Gleichzeitigkeit von Feminismus und Komödie nach.  Diese Arbeit, unter dem Titel »Then I would like to make a happy end for once« wurde zuletzt im Kunstverein Nürnberg ausgestellt.

Ariane Müller ist Gastprofessorin des Masterprogramms der Umeå Academy of Fine Arts, Schweden. Sie war Gastdozentin an der Akademie der Bildenden Kunst in Wien, und hat an verschiedenen Hochschulen Workshops u.a. zu Sprache und Text, Dokumentationen des Performativen und zur Stadtforschung geleitet. Texte von ihr erschienen in Texte zur Kunst, Springerin, Spike, Frieze, deBug, Tageszeitungen, sowie in Readern und Katalogen. Im Starship Verlag erschien zuletzt das von ihr herausgegebene Buch des kenianischen Schriftstellers Crispin Oduor Makacha. Ausstellungen ihrer Arbeit waren zuletzt im Kunstverein Nürnberg (2018), Kunstverein Göttingen (2017), bei Oracle, Berlin (2016), Elaine, Basel (2013) zu sehen und bei vielen internationalen Gruppenausstellungen, darunter der Bienale de Havana, und der Biennale di Venezia. Stipendien erhielt sie u.a. in verschiedene Residenzprogramme in New York, Berlin, Paris, Rom, Neapel und Peking, sowie das österreichische  Staatsstipendium. Sie arbeitete 2008 am State of the World Cities Report mit und war an Feldforschungen in Khorram Abad, Iran und Medellín, Kolumbien beteiligt.

Im WS 2018/19 ist sie Friederichs-Stiftungsprofessorin an der HfG Offenbach.

Ausstellungen

1 handbuch fuer die reise

Handbuch für die Reise durch Afrika, Roman, 2013

Museum für Gegenwartskunst Basel

Ariane Müller

2 starship bei publish and be damned

Starship

Kunstzeitschrift, seit 1998 in Berlin (zunächst mit Hans Christian Dany (bis 2013), Martin Ebner und Gunter Reski (bis 2000), seit 2013 mit Gerry Bibby, Nikola Dietrich und Henrik Olesen. Präsentation auf der Publish and be damned in London

3 kunstverein nuernberg then i wanted gesamt

Then I would like to make a happy end for once

Ausstellungsansicht Kunstverein Nürnberg, 2018 (Forschungsprojekt von Verena Kathrein und Ariane Müller zu Komödie und Feminismus bei Carla Lonzie und Pulcinella)

4 kv nuernberg spaghettiesserin detail

Die Spaghettiesserin

Detail aus: Then I would like to make a happy end for once

Ariane Müller, 2018

5 kv nuernberg detail

Travel Library Lonzi, Agamben

Detail aus: Then I would like to make a happy end for once

Ariane Müller, 2018

Oracle writers block and prints

The Writer’s Block

Detail aus: Afterwards by patience, perseverance, and practice I came to be one of the best in jumping off moving vehicles, in Oracle, Berlin, 2016. Im Hintergrund 6 prints (aus 20) von The Night aus derselben Ausstellung.

Ariane Müller

Oracle writers block detail

The writer’s Block

Detail. The Writer’s block ist ein gebundener Text (260 Seiten), der sich aus dem Entstehen eines Textes erstellt, indem ein Script jede Minute ein Bild des Textes macht, der so über die Zeit zunächst auf eine Doppelseite anwächst und dann nur noch intern korrigiert wird, bis der Text fertig ist. The writer’s block ist ein englischer Text über meinen Bezug zum Drucken

Ariane Müller