Einleitung
Für das Projekt ging es darum, die gestalterische Freiheit des Studiums zu nutzen und ohne direkte Abhängigkeit von Marketingfragen entwerfen zu können.
Mein Bestreben war es, sich in Dimensionen zu bewegen, die es erlauben realitätsgetreuen Modellbau zu machen und die Möglichkeit bieten einen voll funktionsfähigen Prototyp zu bauen.
Darüber hinaus spielte der Wunsch mit ein, die Kommunikation zwischen Technik und Design zu verbessern. Das Streben nach reibungsarmen, gesamtheitlichen Lösungen für Fragen aus beiden Bereichen stand im Vordergrund und soll im Späteren eine Plattform für Kommunikation bilden. Technik und Design sollten gleichermaßen möglichst uneingeschränkt Entfaltung finden.
Gestalterisch war es das Ziel verschiedene Themen mit dem Entwurf aufleben zu lassen und diese Bestrebungen eine gestalterische Ausdrucksform zu verleihen. Die Interessen des Markts waren diesem Streben untergeordnet .
Die Leuchte selbst bezieht ihre Legitimation aus der weiter fortschreitenden Verschmelzung von Arbeits- und Regenerationsphasen am Arbeitsplatz und sollte beide Seiten gleichermaßen berücksichtigen können.
Sie richtet sich an Menschen, die Arbeit als Beschäftigung begreifen, welche über rein finanzielle Interessen hinaus geht und bis in Bereiche der Freizeit hineinreicht. Die Verschmelzung beider Seiten ist hier die Grundlage und spricht freiheitlich Denkende an, die Arbeit weder als eine Frage der Tageszeit, noch eine des Wochentags ansehen.
In einer positiven Umgebung wird gedankliche und umsetzende Tätigkeit als befreiend empfunden und ist für manche ein Schlüssel für Zufriedenheit.