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Lehrgebiet: Malerei & Farbiges Gestalten

Forschungsschwerpunkt: Landschaftsmalerei im Zeitalter der digitalen Bildtechnologien / Constructions of painted landscapes in the age of electronic media

1948geboren in Danzig. Aufgewachsen in Danzig und Warschau, seit 1961 in Wien.
1966-1968Studium des Maschinenbaus an der Technischen Hochschule Wien.
1968-1970Studium der Malerei an der Kunstakademie Wien.
1970-1976Studium an der Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Almir Mavignier und K.P. Brehmer.
1976-1980Studium der Kunstgeschichte an der Universität Hamburg bei K. Herding und H. Bredekamp.
1976Österreichisches Staatsstipendium für bildende Kunst.
1977Erste Reise in die Franche Comte.
1980Studienreise durch Westafrika.
1983Segelreise nach Norwegen.
1984-1985Lehrauftrag am Fachbereich Gestaltung Fachhochschule Hamburg.
1987Professur für Malerei an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main.

Kataloge und Texte u.a.:
„Auf der Flucht vor der Angst“, Museum Bochum, Bochum 1979.
Dieter Glasmacher/Adam Jankowski, „An Be No Do“, Medusa-Verlag, Berlin 1983.
„Was heißt heute noch Gestaltung“ in hfg-forum Nr. 13, Offenbach/M. 1989.
Adam Jankowski/Robert Lettner, „Kalte Strahlung“, Museum Moderner Kunst Wien, Kunsthalle Hamburg, Hessisches Landesmuseum Darmstadt 1990.
„Techno*Logic“, Galerie Vorsetzen, Hamburg 1994.
„Es gibt zu wenig Künstler in Hessen“ in „Ausflug nach Polen“, HfG Offenbach 1995.
„Alpha-Explorer“, 1822-forum, Frankfurt/M. 1997.
„Rede über die Malerei“ in „Querverbindungen“, HfG Offenbach 1998.
„Landschaften und andere Weltenträume“, Galerie Hengevoss & Jensen, Hamburg 2000.
„Immer die schönste Malerei“, in Katalog k9 aktuelle Kunst, Hannover 2006.

Einzelausstellungen u.a.:
1972A. Jankowski / K. Novosad / P. Saini: „Erklärung einiger Dinge“, Kunsthalle Hamburg.
1974„Befreiungsversuche“, Galerie Poll Berlin.
1979„Auf der Flucht vor der Angst“, Museum Bochum.
1980Adam Jankowski / Konrad Schulz: „Images“, Goethe-Institut London.
1983Adam Jankowski / Dieter Glasmacher: „An Be No Do: Afrika-Malerei“, Kunsthalle Wilhelmshaven, Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart.
1984Adam Jankowski / Dieter Glasmacher: „Afrika-Malerei“, Kunstverein Kassel, Fischauktionshalle Hamburg St. Pauli.
1987„Fremde Feuer“, Galerie Vorsetzen Hamburg.
1990Adam Jankowski / Robert Lettner: „Kalte Strahlung“, Museum Moderner Kunst Wien, Kunsthalle Hamburg, Hessisches Landesmuseum Darmstadt.
1992„Techno*Logic“, Galerie Vorsetzen Hamburg.
1994„Seestücke, Seerosen, Sourcen und Ressourcen“, Galerie Vorsetzen Hamburg.
1996„Frankfurt Selection“, Kunstgüterhalle Frankfurt a.M.
1997 „Malerei“, Forum 1822, Frankfurt a.M.
1998Adam Jankowski / Wolfgang Luy, Ausstellungsraum K9, Offenbach a.M.
2000"Landschaften und andere Weltenträume", Galerie Hengevoss & Jensen, Hamburg.
2001"Salzwasser und Süsswasser", Kunstverein Glückstadt.
2002"Im Wattenmeer", 3 Landschaftsbilder im Altonaer Museum Hamburg.
2004"Tor zum Orient", Galerie Hengevoss-Duerkop, Hamburg.
"Malerei", K9 Aktuelle Kunst, Hannover.
"Malerei", Galerie Thomas Hühsam, Offenbach am Main.
2006„Erste Hamburger Eremitagen Plantage“, b.k.i. bewohnte Kunst Installation, Darmstadt.

Gruppenausstellungen u.a.:
1970„Zehn über Zehn“, Galerie nächst St. Stephan, Wien.
1972„6 junge Österreicher“, Secession Wien.
1974„Aspekte engagierter Kunst“, Kunstverein Hamburg.
1978„Hamburger Kunstwochen“, Kunstverein Hamburg.
1980„Alles Schwindel“, Hamburg-Altona.
1982„Dorn im Auge“, Hamburg-Barmbek.
1984„Orwell und die Gegenwart“, Museum des 20. Jhds., Wien.
1985„Sechs aus Hamburg“, Goethe-Institut Kairo, Goethe-Institut Athen;
„Tiempo circular“, Museo de Arte Moderna, Mexico City;
„Biennale des Friedens“, Kunstverein Hamburg.
1986„Eva und die Zukunft“, Kunsthalle Hamburg,
„Vorsatz Eins“, Galerie Vorsetzen Hamburg.
1987„Exotische Welten“, Kunstverein Stuttgart.
1989„Synthetische Bildwelten“, Galerie Vorsetzen Hamburg.
1994„Malerei in Frankfurt“, Kunstverein Frankfurt a.M.
1995„Wasser und Wein“, Kunsthalle Krems.
1996„Alchimie der Gegensätze“, Kulturzentrum Kapfenberg.
„Aufgetischt“, Österreichische Galerie Schloss Halbturn.
2002„Afrikanische Reklame“, Iwalewa-Haus Bayreuth.
2003„Afrikanische Reklame“, Stadtmuseum München.
BITTE HIER CLICKEN:
www.malerei-hfg-offenbach.de
Heiligendamm, 1997
Atelier Hamburg, St. Pauli,
Seilerstrasse, 1997
"Alpha Explorer" , 1993
Acryl/Leinwand, 200 x 200 cm
"Observer Two", 1990
Acryl/Leinwand, 200 x 200 cm
"Seerosenteich", 1997
Acryl/Leinwand, 250 x 200 cm
"Elisas Garten", 1996
Acryl/Leinwand, 250 x 200 cm
"Monitor 1", 2003
Acryl/Leinwand, 250 x 200 cm
"Monitor 8", 2004
Acryl/Leinwand, 360 x 200 cm
"Tümpel", 2005
Acryl/Leinwand, 70 x 60 cm

Das Triptychon von Jankowski vermittelt einen zeitgenössischen Blick auf die maritimen Themen des Museums und verbindet so den Außenraum unseres Alltags mit den historischen Sammlungen. Nicht nur an diesem besonderen Ort sondern grundsätzlich entsteht Jankowskis Kunst in einem Schwebezustand konträrer Erfahrungswerte und kunsttheoretischer Ansätze. So konkret und gegenständlich die Bildtitel, so theoretisierend und abstrakt ist die künstlerische Durchführung. Er zeigt keine naturalistische Wattlandschaft, die sich etwa aus detailreichem Vordergrund in eine Bildtiefe aus Sand, Wasser und Himmel verlieren könnte. Sondern er baut jedes der drei Gemälde aus zahlreichen horizontal angeordneten Bildstreifen auf, in denen sich die Materie des Watts, Spiegelungen und Lichtphänomene im Wasser und in Öllachen in abstrakten und hart von einander abgesetzten Farbwelten konkretisieren.

Jankowski entwickelte seine Theorie einer realistischen Malerei seit den 70er Jahren aus abstrakten fotografischen Strukturen und der Übertragung naturwissenschaftlich verifizierter optischer Phänomene in eine Form der Malerei, die mit der Sprühpistole und den von ihr aufgetragenen feinen Farbpartikeln dichter an den modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen schien und mit der er zugleich die Unschärfen der modernen Phänomenologie darstellen konnte. Er bringt Mikro- und Makrokosmos »aus unserer 1:1-Wirklichkeit auf einer Leinwand als simultan wahrzunehmende Realität zusammen, auch dies mit der Absicht, die Relativität der Dinge darzustellen« (Adam Jankowski, 2000).

Presseerklärung anlässlich der Ausstellung im Altonaer Museum Hamburg 2002
"Wattenmeer", 2003
Acryl/Leinwand, 250x200cm