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Ursprünglich ist Tetrami eine einzelne komplex rechteckig geschnittene Form mit Aussparungen und Flächen, um Sachen darin oder darauf zu verstauen.
Tetrami verinnerlicht den Grundgedanken der Vervielfältigung: zwei Tetramis verbinden sich zu einem und bilden damit einen erweiterbaren Grundstock an Möglichkeiten. Mehrere Tetramis erfüllen den Raum in allen Dimensionen, vertikal, horizontal und diagonal. Sie setzen sich zu Flächen und Räumen zusammen, das Einzelne wird unsichtbar und verschwindet in der Masse.

Durch jede neue Zusammensetzung ergeben sich neue Möglichkeiten und Fähigkeiten. Somit ist Tetrami im weitesten Sinne ein Raumspiel. Es spielt mit dem Raum und ebenso ist der Benutzer angehalten, damit zu spielen und Tetramis Möglichkeiten zu entdecken und auszunutzen. Die Grundform von Tetrami erscheint oberflächlich einfach. Erst im bestimmten Blickwinkel und in der Tiefe offenbart sie ihre Komplexität. Das Spiel mit freien Flächen und geschlossenen Räumen macht es spannungsvoll und interessant, fordert den Blick des Nutzers, so wie Tetramis Handhabung den Nutzer fordert . Die asymmetrische Kopplung von großer und kleiner Form und die relativ geringe Größe zeigen an, dass das Produkt alleine nicht funktioniert und das die Ideallösung in einer Kombination von mehreren liegt, in der die Mängel des Einzelnen ausgeglichen und in Vorteile transferiert werden. Symbolisch verbindet es den Grundgedanken des Spiels mit dem der Ordnung. Tetrami zeigt und verkörpert: Ordnung kann auch Spiel sein und man kann spielerisch Ordnung schaffen.





 
Teilnehmer/Autor:
// Annika Bonner // Claudia Graneß // Julia Haase // Nick Hoffmann // Sarah Langerfeldt // Nadine Lehnfeld // Martin Pohlmann // Vanessa Ramster // Sarah Schmid // Johannes Schmutzler // Marc Schömann // Raoul Wilken // Vanessa Woznik //
Kontakt:
Art der Arbeit: Semesterarbeit
Entstehungsjahr: 2010
Fachbereich: Produktgestaltung
Betreuer/Prüfer:
Prof. Siglinde Spanihel