hfg OF_MAIN » Konferenz: Der Apparat als Werk

Wenn Sie noch keine Teilnehmerdaten für das hfg-Intranet besitzen können Sie sich.
Zugangsdaten vergessen? hier anmelden.
LOGIN PASSWORT
Geben Sie Ihre registrierte E-Mail Adresse ein. Die Zugangsdaten werden Ihnen automatisch zugesandt.
E-MAIL ADRESSE  
STICHWORT
html version DEUTSCH / ENGLISH
R 0.2.2

Ernst Mach: Die Analyse der Empfindungen und das Verhältnis der Physischen zum Psychischen, 1886
Der Apparat als Werk
Kongress zu fotografierenden Apparaten an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. In Zusammenarbeit mit der Städelschule und RAY 2012

am 16. Mai 2012, ab 10.30 Uhr, in die linke Schlosskapelle.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Es steht ein Photoautomat bereit.

Ausstellung von Studierenden der Klasse Liebscher im Fotosaal, 2 OG Isenburger Schloss

mit freundlicher Unterstützung von Art Collection Deutsche Börse

Programm

10:30 Einlass

11:00 Einführung Martin Liebscher
liebscher.biz/

11:30 Ole Kretschmann und Asger Doenst über Fotoautomatenbilder
www.photoautomat.de

12:30 Dr. Jule Hillgärtner über Kamerawaffen
www.jule-hillgaertner.de

13:30 Pause

14:30 Werkvortrag Edgar Lissel (A)
www.edgarlissel.de

15:30 Werkvortrag Mirjam Kuitenbrouwer
www.mirjamkuitenbrouwer.nl

16:30 Susanna Kraus über die Imago 1:1 Kamera
www.imago1to1.com

17:30 Pause

18:00 Werkvortrag Steven Pippin (UK)
www.mrpippin.co.uk

19:00 Werkvortrag Viktoria Binschtok
www.klemms-berlin.com/de/kuenstler/


Im Anschluss »Tafelrunde«:
Grüne Soße, Grill & Getränke



Die Kamera kann sich nicht selbst wahrnehmen. Bei aller Fähigkeit der Aufzeichnung, bleibt der Fotoapparat in seinen eigenen Bildern grundsätzlich unsichtbar: Die sehende Maschine, die sich selbst nicht sehen kann. So wie wir unseren eigenen Körper nur in Teilen oder bloß in der Reflexion eines Spiegels oder Fotos in der Gänze wahrnehmen können, bleibt auch der Kamera die Sicht auf sich selbst verwehrt. Diese „Blindheit“ des immer nur von Innen nach Außen sehenden Apparats kann nur in der Projektion geheilt werden. Im Betrachten des Bildes unseres Körpers tritt unser Auge anstelle des schwarzen Lochs der Linse, auf unserer Netzhaut erscheint das Echo dessen, was die Kamera einmal sah.

Einige Künstler richten ihren Focus auf den Apparat selbst und schlachten die industriell hergestellten Maschine und ihre zentralperspektivischen Doktrin. Sie manipulieren den Sehapparat, weiten ihn aus, malträtieren ihn mit Hammer und Lötkolben oder bauen selbst Apparate aus Dosen, Schildkröten oder Häusern und transformieren so die Maschine selbst zum Werk.
RAY 2012 ist ei­ne Ko­ope­ra­ti­on von Art Col­lec­tion Deut­sche Bör­se, Darm­städ­ter Ta­ge der Fo­to­gra­fie, DZ BANK Kunst­samm­lung, Fo­to­gra­fie Fo­rum Frank­furt, Frank­fur­ter Kunst­ver­ein, MMK Mu­se­um für Mo­der­ne Kunst Frank­furt am Main und Stä­del Mu­se­um.