Diplompräsentation Produktgestaltung
19. April 2012, 18.30 Uhr, Aula
Die Diplomandinnen und Diplomanden
Sandra Höner zu Bentrup
Yamila Sauer
Anthony Ransome-Jones
Christopher Prenzel
Daniel Kussmaul
Die Arbeiten der Diplomandinnen und Diplomanden:
Sandra Höner zu Bentrup
Yava und Yava Beach
Yava und Yava Beach thematisieren das Duschen in fremder Umgebung.
Yava ist eine private, transportable Duschumgebung, die in Kombination mit vorhandenen Duschbrausen, wie einem Duschsack oder anderen mobilen Duschformen Verwendung findet. Der Raum entsteht durch Luftdruck. Dadurch kann die Duschumgebung schnell auf- und abgebaut werden, ist leicht und in den Packmaßen sehr klein. Yava ist ein Produkt für Reisende, die nicht auf eine private Duschumgebung verzichten wollen und dennoch das Gefühl von Freiheit und Flexibilität des Campens leben.
Yava Beach ist eine fest installierte Dusche im öffentlichen Raum, für den Strand, das Schwimmbad, Hotel- und Resortanlagen. Alleine oder im Kollektiv bietet Yava Beach die Möglichkeit, sich beispielsweise kurz das Salzwasser abzuwaschen. Die Option, Sichtschutzbänder additiv um die Dusche herum zu spannen, generiert eine Duschumgebung, die partiell Blicke abwendet und Privatsphäre schafft. Die Bänder sind in verschiedenen Farben vorgesehen, die untereinander kombiniert werden können.
Betreuer: Prof. Peter Eckart
Daniel Kussmaul
ETOS – Electronical Tool for Object Sketching
Die Auseinandersetzung mit diversen Methoden zur Erstellung von professionellen digitalen Inhalten bildet den Ausgangspunkt dieser Arbeit.
Entstanden ist ETOS, eine neuartige Produktkategorie, welche die dynamische, unabhängige Arbeitsweise des modernen Gestalters unterstützt.
ETOS verbindet die Annehmlichkeiten der digitalen Gestaltung mit der Vertrautheit eines Stiftes, der direkten gestenbasierten Bedienung, der Ergonomie eines Zeichentisches und der Flexibilität eines Tablet-Computers, ohne Verzicht auf Präzision. Die Kombination aus einem multifunktionalen, physischen Werkzeug und einem digitalen Zeichenboard, inklusive integrierter stereoskopischer Darstellung, begünstigt im Besonderen das intuitive Erstellen von virtuellen 3D-Objekten.
Betreuer: Prof. Peter Eckart
Yamila Sauer
HyGo
HyGo ist ein Gerät zur Händedesinfektion. Der Einsatz von Plasmatechnologie, entwickelt vom Max Planck Institut in Garching, vereinfacht und verkürzt den Prozess der Desinfektion. Die Hände werden zudem, einschließlich des Bereichs unter den Fingernägeln, vollständig desinfiziert.
HyGo und seine Produktfamilie fungieren als System. Überall dort wo Hygiene notwendig ist, wird HyGo platziert und suggeriert durch gleiche Farbigkeit, Aufbau und Position sowie durch ein Symbol die Stelle der Händedesinfektion. Die immer wieder kehrenden Eigenschaften von HyGo konditionieren den Nutzer speziell auf den Prozess der Händedesinfektion. Es klingt banal: Die beste Prävention zum Schutz vor Infektionen sind desinfizierte Hände.
Betreuer: Prof. Peter Eckart
Christopher Prenzel
sonOptic
sonOptic ist ein neuartiges mobiles Ultraschallgerät, dass den existierenden Ablauf der Ultraschalluntersuchung durch eine verbesserte Handhabung optimiert. Die Bedienung des Gerätes orientiert sich an den Gesten einer Kamera. Diese Bedienung ermöglicht es dem Arzt während seiner Untersuchung sowohl die Position des Schallkopfes am Patienten als auch das digitale Ultraschallbild auf dem Display in seinem Blickfeld zu behalten. Durch den Funktionen klar zugeordnete Handhabung, wird das Gerät selbst in schwierigen Untersuchungssituationen schnell effektiv einsatzfähig.
Betreuer: Prof. Frank Zebner
Anthony Ransome-Jones
Kern: Vortrags- und Gruppenarbeitswerkzeug
Der frontale Vortrag, mit dem Protagonisten auf der einen und dem Publikum auf der anderen Seite, ist ein wichtiger Pfeiler menschlicher Kommunikationskultur. Neben der frontalen Vortragsausrichtung, haben sich aber auch radiale Arbeitsweisen, wie Gruppenarbeit und Mindmap, in unserer Arbeits- und Lernumgebung etabliert. Auch das Produktkonzept »Kern« zeigt einen radialen Ansatz in Systemstruktur, Form und räumlicher Ausrichtung. Die gewünschten Inhalte werden kreisförmig auf gegebene Tischoberflächen projiziert, auf denen sie von einer Gruppe angesehen und manipuliert werden können. »Kern« ist ein mobiler Ansatz für die kreative Zusammenarbeit und Präsentation in Klassenzimmer und Büro.
Betreuer: Prof. Peter Eckart