Intercultural Design

The curriculum includes both the communication of design fundamentals in the basic course and the realization of design projects in the advanced course.

The curriculum for the basic course consists of two workshops on the topic of “Human-Object Interaction” as well as the design seminar “Product Design Basics”, carried out in collaboration with Prof. Peter Eckart.

For the advanced course, most projects offered have a global or regional thematic focus. Globalization processes are subject to dialectics that both localize and globalize. Commodities, ideas and people are increasingly present worldwide, but at the same time they are rooted in and influenced by local contexts.

Over the course of this development a new cultivation and appreciation of the regional aspect as a quality of this simultaneity can be observed in our context. In many areas, a sustainable quality of life is achieved mainly through aspects such as networks and decentralization being allowed to unfold in new social contexts, creating synergies – a vast playing field for future-oriented concepts and design strategies.

Project proposals and initiatives that address this complex of themes in international projects are bundled in the project field of Intercultural Design – independent of the global market – rather in the sense of searching for traces with the analytical and creative gaze of a designer.

Intercultural Design provides an examination of the role and responsibility of design in global contexts on the basis of the International Project Platform Offenbach (IPPO), established by Prof. Georg-Christof Bertsch and Prof. Petra Kellner, in internationally networked study and research projects. The intercultural approach attempts to understand the complexity of the simultaneous homogenization and differentiation of cultures on a global level and to apply this understanding to product development, production and consumption. It maintains a focus on the local or regional manifestation of a complex and relevant topic as a design and communication project. The programmatic structures necessary for teaching in the field of intercultural design evolve out of the interplay between international projects and intercultural workshops.

Human-object interaction

Sensitization to the communicative interplay between human and object is the main focus of teaching in the first semester. The theory of product language looks at issues of labeling and context-related positioning of products, interactions with the user and the precise communication of the design goal in the shape of sign functions (self-explanatory signs) and symbol functions (interpretations of context-related meanings). Starting from the in-depth critical examination of a term (heavy, light, easy, little, movable), starting points for concepts, designs and products are formulated in two consecutive workshops.

Product design basics

Product design is linked to related disciplines through numerous points of intersection and implies the possibility of diverse approaches and topics being addressed. In the second semester students are introduced to relevant topics by looking at various approaches and mappings: »Milestones of Product Design«, »Heroes in Design«, »Fields of Work in Design«, »Offices and Companies in Design«, »Definition of Tasks in Design«. In the second half of the course a design for a product is developed within the context of an exemplary design process. The goal is to develop strategies and solutions for a topic of low complexity and in doing so to understand the possibilities inherent in design. Following this, the results are presented to the public.

Projects

Bauhaus Taschenbuch 19: Mobilitätsdesign für die Bauhaus Fahrradstadt

Im »Bauhaus Taschenbuch 19: Mobilitätsdesign für die Bauhaus Fahrradstadt« wird das Kooperationsprojekt »CycleFlows« der HfG Offenbach und des Bauhaus Mobilitätslabors der Stiftung Bauhaus Dessau vorgestellt. Betreut wurde das Projekt von Prof. Petra Kellner und Dipl. Des. Marcus Morgenstern aus dem Fachbereich Design der HfG, der Textbeitrag in der Publikation stammt von Prof. Dr. Kai Vöckler, Stiftungsprofessor an der HfG. 

Die Stiftung Bauhaus Dessau hatte im Oktober 2015 Studierende von vier Hochschulen aus den Bereichen Kunst, Design und Architektur zur Teilnahme am Symposium und Workshop CycleFlows im Bauhaus Dessau eingeladen – als Impuls und Ausgangsbasis für daran anschließende Semesterprojekte. Abstrakt ging es um die Verbindung von Raum und Bewegung mit der Geschichte der Moderne. Konkret ging es darum, die Bauhausstadt in Dessau sichtbar und erfahrbar zu machen, indem die verstreuten Bauhausgebäude in Dessau durch einen Radweg miteinander verbunden werden. Entwickelt wurden dafür Installationen und Produkte, die auf die Bewegung, Wahrnehmung und Aufenthalte des Radfahrens reagieren, sie aufnehmen und in Objekte umsetzen.

Die Projektgruppe der HfG hat unter dem Projekttitel »Rad VierpunktNull« vor allem die systemischen Zusammenhänge betrachtet und den Radweg der Bauhaustour nicht als isolierte Route, sondern als innovativen Bestandteil und Beitrag zur Mobilitätskultur des allgemeinen städtischen und regionalen Radwegenetzes verstanden. Eine neue Qualität entsteht dabei durch eine gezielte, auf unterschiedliche Kontexte bezogene Verknüpfung analoger, digitaler, sozialer Dimensionen und Serviceangebote. 

Zur Publikation

Modern ist das Fahrrad allemal. Das zeigt ein Blick in die Geschichte: auch am Bauhaus wurde in den zwanziger Jahren mit dem Fahrrad konstruiert und gestaltet. Und heute liefert die Radmobilität bedeutsame Impulse für die Mobilitätswende in den Städten. So fragt das Buch Mobilitätsdesign für die Bauhaus Fahrradstadt: Was kann ein Mobilitätsdesign für die heutige Stadt, ihre Räume und Menschen leisten? Dazu wird ein weiter Bogen von der Geographie über Design und Ästhetik bis hin zum digitalen Navigieren gespannt.

2016 mobilitaetsdesignbauhuas publikation

Mobilitätsdesign für die Bauhaus Fahrradstadt

160 Seiten
mit zahlreichen s/w und- Farbabbildungen
Broschur
Deutsch
Text: Elisabeth Kremer
Herausgeber: Stiftung Bauhaus Dessau
Spector Books
Leipzig, Dessau 2016
ISBN: 9783959051132

bauhaus-dessau.de

Triennale der Moderne 2016

Weimar Dessau Berlin

Im Rahmen der Triennale der Moderne, die im September 2016 an den drei Bauhausstandorten Dessau, Weimar und Berlin stattfand, wurden die Projekte der beteiligten Hochschulen in Dessau ausgestellt. Darüber hinaus wurden von der Stiftung Bauhaus und der Stadt Dessau drei Projekte ausgewählt, die für eine temporäre Aktion / Installation speziell für die Triennale weiterentwickelt und umgesetzt wurden. Unter den ausgewählten Projekten befinden sich zwei  Offenbacher Projekte: »CycleSpace« und »Intervention am Arbeitsamt von Walter Gropius«, das sich in zwei Projekte unterteilt: »Original im Original« und »Lichtlinie«.

Projektgruppe

Prof. Petra Kellner, Dipl.Des. Marcus Morgenstern, Valentin Brück, Sinja Möller, Roana Sander, Nils Wildegans 

Original im Original

Installation im historischen Arbeitsamt von Walter Gropius

Eine Liege von Marcel Breuer, ein Stahlrohr-Beistelltisch und ein Buch bilden eine minimalistische Installation im Inneren des historischen Arbeitsamtes. Der/die Betrachter_in ist eingeladen die Liegen zu nutzen und sich in eine horizontale Position zu begeben. Sein/ihr Blick wird auf die innovative Deckenkonstruktion von Walter Gropius gelenkt. Die Platzierung der Liege ermöglicht die Einsicht in den Foyerbereich und in den umlaufenden Korridor des Rundbaus.

Marcel Breuer war Jungmeister, Leiter der Möbelwerkstatt am Bauhaus in Dessau und Mitarbeiter in Walter Gropius Büro. Die Verbindung von Fahrradlenker zu Stahlrohrmöbel wird in der Liege auf Rädern in besonderer Weise sichtbar. Auch durch ihren Kettenantrieb, der die Idee von Bewegung transportiert. Auf einem Beistelltisch von Breuer liegt zur Ansicht und inhaltlichen Verknüpfung die neue Publikation der Stiftung Bauhaus »Mobilitätsdesign für die Bauhaus Fahrradstadt«.

2016 originalimoriginal

Lichlinie

Interaktive temporäre Lichtinstallation am historischen Arbeitsamt von Walter Gropius

Mit der Lichtinstallation wird auf dem umlaufenden gläsernen Lichtband eine Linie mit Licht nachgezeichnet. Tritt der/die Betrachter_in an das Gebäude heran, leuchtet ein Segment der Linie stärker auf. Somit wird er/sie zum/zur Performer_in, dessen/deren Bewegung sich temporär auf dem Gebäude abbildet. Die Beziehung zum direkt angrenzenden Plattenbau, einerseits in Bezug auf Systemarchitektur, andererseits hinsichtlich sozialökonomischer Aspekte, wird durch ein projeziertes Lichtquadrat symbolisiert. 

2016 lichtlinie temporaer

CycleSpace

Experiment Freiraum bei den Meisterhäusern

Mit dem Szenario »Cycle Space« wurde die Vision einer fahrradfreundlichen Stadt anschaulich. Mit geringen Eingriffen in eine bestehende Situation könnte aus einem in unmittelbarer Nähe des Bauhauses und der Meisterhäuser gelegenen fünfstrahligen Verkehrskreisels ein zentraler und lebendiger Ort der Bauhausstadt Dessau entstehen. Ob mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Auto – alle sind gleicberechtigte Verkehrsteilnehmer_innen. Profiliert wird der Ort durch ein ausgeklügeltes und differenziertes Angebots von Leihfahrrädern in Verbindung mit neuen Ideen für lokale Initiativen und Services.

Das Konzept Cyclespace wurde im Rahmen der Triennale der Moderne in Dessau als »Experiment Freiraum« in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bauhaus und der Stadt Dessau-Rosslau temporär umgesetzt.

Cs1

CycleFlows

Kooperationsprojekt mit dem Bauhaus Mobilitätslabor der Stiftung Bauhaus Dessau / Wintersemester 2015/16

Die Stiftung Bauhaus Dessau hatte im Oktober 2015 Studierende von vier Hochschulen aus den Bereichen Kunst, Design und Architektur zur Teilnahme am Symposium und Workshop CycleFlows im Bauhaus Dessau eingeladen – als Impuls und Ausgangsbasis für daran anschließende Semesterprojekte. Abstrakt ging es um die Verbindung von Raum und Bewegung mit der Geschichte der Moderne. Konkret ging es darum, die Bauhausstadt in Dessau sichtbar und erfahrbar zu machen, indem die verstreuten Bauhausgebäude in Dessau durch einen Radweg miteinander verbunden werden. Entwickelt wurden dafür Installationen und Produkte, die auf die Bewegung, Wahrnehmung und Aufenthalte des Radfahrens reagieren, sie aufnehmen und in Objekte umsetzen.

Die Projektgruppe der HfG hat unter dem Projekttitel »Rad VierpunktNull« vor allem die systemischen Zusammenhänge betrachtet und den Radweg der Bauhaustour nicht als isolierte Route, sondern als innovativen Bestandteil und Beitrag zur Mobilitätskultur des allgemeinen städtischen und regionalen Radwegenetzes verstanden. Eine neue Qualität entsteht dabei durch eine gezielte, auf unterschiedliche Kontexte bezogene Verknüpfung analoger, digitaler, sozialer Dimensionen und Serviceangebote. 

Projektleitung

Prof. Petra Kellner, Dipl.-Des. Marcus Morgenstern 

Beratung 

Prof. Dr. Kai Vöckler

Studierende

Jin Yung Bargon, Valentin Brück, Carina Hinterkircher, Hyungkwon Kim, Sinja Möller, Roana Sander

Projekte 

Jin Yung Bargon:  Bauhow u. Tasche Plus
Valentin Brück: Patternlanguage u. Cyclespace
Carina Hinterkircher: Vom Fahhradlenker Zum Wassily-Chair
Hyungkwon Kim: Radbox
Sinja Möller: Flow u. Cyclespace
Roana Sander: Intervention Gropius Arbeitsamt Inszenierung des Originals u. Arbeiten im Arbeitsamt Soft/Hardbox

Bauhausmobilitaetslabor 01
1 1 3 nordend cover

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2 2 exkusion helsinki

Reflecting Waters

Duchroth

Die langjährige Beziehung zwischen Duchroth und der Hochschule für Gestaltung Offenbach geht zunächst auf eine sehr persönliche Beziehung zurück.

Der Hochschullehrer Johann Peter Baum, fasziniert von der von Vulkangestein und der Nahe geprägten Natur- und Kulturlandschaft um Duchroth, initiierte 2009 an der Hochschule für Gestaltung Offenbach das Kunstprojekt »landschaftland«, welches in einem ersten großen Projekt mit Studierenden des Fachbereichs Kunst von 2009–2011 zu künstlerischen Installationen und Interventionen in der Landschaft führte. Entstanden ist in diesem Zusammenhang auch die Idee einer Plattform für kulturelle Aktivitäten in Form eines großen steinernen Tisches. Dieser Ort – Installation, Treffpunkt, Aussichtsplattform – sowie die damit intendierte Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur hat sich zu einem wichtigen Bezugsort für die Duchrother und ihre Gäste entwickelt.

Erweitert wurde das Projekt seit 2011um Projekte des Fachbereichs Design der Kunsthochschule. Prof. Petra Kellner und der Dipl. Designer Marcus Morgenstern begleiten seitdem die Entwicklung des Ortes mit wechselnden studentischen Projektgruppen und in enger Zusammenarbeit mit Bürgermeister, Dorfplaner und Engagierten. Duchroth nimmt für uns aus dieser Perspektive die Rolle eines »Labordorfes« ein, an dem zentrale Aspekte zukunftsfähiger Entwicklung und damit verbundener Herausforderungen im Kontext thematisiert werden.

Als Studienprojekte im Rahmen der Designausbildung entstehen dabei strategische Konzepte, Ideen und konkrete Entwürfe, die wie zum Beispiel beim »Projekt Blau plus« auch zu Pilotprojekten führen können. In diesem Sinne sind die Hochschulprojekte vor Ort als Impuls zu verstehen: als Anregung für die Perspektivdiskussion und als Einladung zur Bürgerbeteiligung.

Die Grenze zwischen Urbanität und Dörflichkeit verliert an Trennschärfe, die voranschreitende digitale Vernetzung der Peripherie schafft neue Möglichkeiten. Global, lokal. Dörfer haben eine Zukunft, wenn die spezifischen Potentiale und Chancen rechtzeitig erkannt werden. Und von mutigen Pionieren und einer engagierten Bürgerschaft vorangetrieben und umgesetzt werden.

plus

Studienprojekt Sommersemester 2015

Ausgangspunkt des Hochschulprojekts plus ist ein von der Landesregierung Rheinland- Pfalz im Rahmen das Programm Aktion BLAU plus beantragtes Renaturierungsprojekt in Duchroth: BLAU steht für die Thematik Wasser, plus für die Integration der Aspekte Gestaltung und Bürgerbeteiligung.

Das Startprojekt plus im Sommersemester 2015 hatte zum Ziel, den Handlungs-spielraum für gestalterisch-künstlerische Beiträge auszuloten und durch Anschaulichkeit und Information eine qualifizierte Basis für die Bürgerbeteiligung und Diskussion zu eröffnen.

Im Rahmen des Projekts entstanden eine Ausstellung und eine Publikation mit Infografiken, die die Zusammenhänge von Wasser, Abwasser und Über-schwemmung in diesem konkreten Kontext deutlich kommunizieren. Anschauliche Visualisierungen in Form von Nutzungsszenarien – von der Sumpfwiese, dem Schwimmteich bis zur Kulturplattform und Explorarorium – und erste Entwürfe und Gestaltungsvorschläge für die unterschiedlichen Nutzungen bildeten die Grundlage der offenen Diskussion.

Projektleitung

Prof. Petra Kellner, Dipl.-Des. Marcus Morgenstern 

Studierende

Cassandra Peters, Ines Schramm, Karl Becker, Marina Fischer, Max Stalter

Projektpartner

Strategische Dorfentwicklung Duchroth Bürgermeister Manfred Porr, Planer Bernhard Backes / Technische Kompetenz Dipl.Ing. Kurt Knittel Ingenieurbüro Francke + Knittel GmbH, Mainz

Plus
1 5 landwasserplakat

2012 Project start Landwasser

Information poster

1 4 landwasserexkursion

Landwasser excursion »Who does water belong to? And who determines its quality?«Tracking down answers in Duchroth and the immediate vicinity.

2012 Project start Landwasser

A longer-term undertaking the Landwasser project is part of the internationally networked project Reflecting Waters.

Landwasser excursion:

Prof. Petra Kellner, Prof. Georg Christof Bertsch, Dipl.Des. Sophia Muckle, Tina Blau, Nadine Lehnfeld, Nils Mayer, Julia Haase, Martin Pohlmann, Daniel Daub, Helen Hofmann, Julian Staubach

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    Modernization project Haus Schuhmacher – proposals for a new, creative, communicative, open meeting place.

    Short documentation

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old.new!

Modernization project Haus Schuhmacher – proposals for a new, creative, communicative, open meeting place.

Short documentation

2012 Project start Haus Schuhmacher

Semester project old.new!

Study on the use, conversion and fitting out of a listed building complex (Haus Schuhmacher) into an artist and culture house.

Lecturers

Prof. Petra Kellner, Dipl.-Des. Sophia Muckle

Students

Nick Hofmann, Barbara Kremm, Cassandra Peters, Marthe Marie Schliephacke, Judith Weber

Project supervisors

Manfred Porr, Lord Mayor, Bernhard Backes (project director of the modernization work)

The ideas, approaches and proposals are to be seen as inspiration for the villagers. They can be taken up and pursued, or not. Those ideas that are continued and become new projects go by the name of COOP! Here it is not a matter of executing a student project idea, but more a social process, which will be strongly influenced by how effectively the dialogue between HfG / Duchroth works in practice.

2012 COOP! Project willow structure

In her project Camouflage Birthe Sülwald experimented with growing structures with relation to natural integration. This produced a first jointly-realized project in the Duchroth Initiative: a structure of willow for a playground with a natural orientation.
Realization April 2012

2012 COOP! Project reading platform

Diana Jaskólska’s platform for the village center was handed over complete to the villagers in June 2012 during the village festival.

2012 COOP! Project scattered cans

Sophia Muckle, Petra Kellner Ideas on water levels
Everywhere in the village you find active, reactivated or sealed wells. One idea is to place at each one old watering cans or water jugs which are labelled with quotes or fragments from the village history. As these cans do not belong to specific people, but somehow to the village, they can be used by everyone and wander through the village with the memories. The first jug was handed over at the 2013 village festival.

2013/14 COOP! Project Regulars’ table/Stammtisch

For the guest room of the new Haus Schumacher Barbara Kremm designed a large table, the Stammtisch. The table consists of three planks resting on two trestles. This means the large, solid table can be quickly and easily taken apart.
The trunk for the wood comes from Duchroth Forest and selected especially for this project. A regional sawmill produced the boards from the trunks, and local craftsmen used them to make the table. As such the table that can seat everyone not only stands symbolically for the village community, but also stems from the village. A real Duchrother!

Landscape – Project Platform Duchroth

Artistic and design projects

In 2009 Johann Peter Baum initiated a project called »Landscape - Art in, around & with Duchroth« and accompanied it until his death in 2011. At the end of 2010 with his help and that of Prof. Petra Kellner and qualified designer Sohia Muckle the project was expanded to include design. Product Design students and alumni now joined the project group. The aim of the »Project platform Duchroth« is not only to explore free artistic expression, but also to become more strongly engaged in and realize joint projects with local people. As part of the initial project »Village meets art meets design« in summer semester 2011 some 15 project ideas were created, which are to be understood as a complement to the existing objects and efforts. The topic »Sitting in the landscape« was explored in the guise of a culture trail, which links the existing artistic works. This subsequently led to the topic »Sitting in the village«, which reflects the idea of the village square as a place of communication.

Other project ideas e.g., the topics playing, information and orientation, community centre and artist house are structured so they can be expressed and advanced in co-operation with local residents, village and landscape planners as joint projects. Every year during Duchroth’s village festival there is a small exhibition to present the new ideas and realized projects to a wider public, which is repeated during the HfG annual show.

In recognition of Duchroth receiving an environmental award from Rhineland-Palatinate’s Minister for the Environment, in June 2013 there was an exhibition featuring two current co-operation projects between HfG and Duchroth. Students’ ideas for converting the centrally-located modernization project Haus Schuhmacher into an artist and culture house but also first contributions for a longer-term project called »Landwasser«. A village faces up to art: Duchroth, a small community in a volcanic landscape sited on the river Nahe is the scene for actions and artistic projects. The locals themselves became hosts, supporters and critics. A situation that is equally unusual and challenging, whose success depends on the commitment of all involved.

1 1 gangelsberg

Spring 2011. Walk to the artistic installations of the landscape project. A large stone table, a project on the Gangelsberg initiated and realized by Johann Peter Baum –– is providing inspiration for other artistic, cultural and social activities.

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    Project start summer semester 2011

    15 Ideas. Project poster for a first exhibition in Duchroth

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Project start summer semester 2011

15 Ideas. Project poster for a first exhibition in Duchroth

2010/11 Initial project

Village meets art meets

Lecturers

Johann Peter Baum, Prof. Petra Kellner, qualified designer Sophia Muckle

Students

Pamela Bähr, Diana Jaskólska, Moritz König, Birthe Sülwald, in dialogue with the Visual Communication students Eva Eich, Rachel Hirth, Marcus Morgenstern, Emilia Neumann, Daniel Stern